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22.10.2014 | 17:20 | 791 Touren
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Chile mit Ojos de Salado

Ojos de Salado :: Cerro barrancas Blancas :: San Pedro de Atacama



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23 Tage

4-10

3/5

2.495,00 €

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1. Reisetag: Ankunft

Der erste Tag steht ganz im Zeichen der Ankunft in Santiago. Schon der Anflug ├╝ber schneebedeckte Berge mit Blick auf die weitl├Ąufige Stadt ist bei guter Sicht mehr als atemberaubend. Nach der Abholung wird erst mal das Hotel bezogen, danach ist Ausruhen angesagt. Den Abschluss des Tages bildet das erste landestypische Abendessen in einem einfachen Restaurant in Santiago.

2. Reisetag: Cerro Cristobal, Santiago

Santiago de Chile ist mit ├╝ber 5 Millionen Einwohnern und einem j├Ąhrlichen Wachstum von gut 100.000 Einwohnern das uneingeschr├Ąnkte Zentrum des Landes. Grund genug die Metropole mal n├Ąher unter die Lupe zu nehmen. Trotz der Gr├Â├če der Stadt ist die Orientierung einfach und das Zentrum ├╝berschaubar. Hier starten wir unseren Rundgang an der Plaza de Armas, weiter geht es zur Fu├čg├Ąngerzone Paseo Ahumada und zum Museo Chileno de Arte Precolumbino, hier werden Kunstwerke aus allen Teilen S├╝damerikas vorgestellt, teilweise ├╝ber 5.000 Jahre alt. Danach werden wir noch den Cerro San Cristobal ersteigen, 500 Meter ├╝ber der Stadt gelegen bietet er phantastische Ausblicke auf dieselbe. Also ein erster Formtest vor den gro├čen Bergen.

3. Reisetag: Fahrt nach Calama

Nun ist es aber endg├╝ltig Zeit sich auf den Weg nach Norden zu machen. Leider ist die Busfahrt nach Calama sehr lang, doch wir chartern einen bequemen Bus mit Semicama, also einer Liegem├Âglichkeit, so dass hier auch die Nacht verbracht wird. Einfache Mahlzeiten werden ebenfalls gereicht, zudem sind einige Zwischenstopps eingeplant. Es geht immer auf der Panamerikana entlang, teilweise durch atemberaubende K├╝sten ÔÇô und Gebirgslandschaften, sodass es auch im Bus niemals langweilig wird.

4. Reisetag: Valle de Luna

Heute Vormittag werden wir Calama erreichen, mit etwa 100.000 Einwohnern das Zentrum in der Gegend der Atacamaw├╝ste. Allerdings hat die schon 2.250 Meter hoch gelegene Bergarbeiterstadt nicht viel an Sehensw├╝rdigkeiten zu bieten und ist nur als Durchgangsort wirklich interessant. Nach der 23-st├╝ndigen Fahrt von Santiago schaffen wir die 90 Minuten nach San Pedro de Atacama auch noch. Die Fahrt ist mehr als kurzweilig, f├╝hrt sie doch durch eine der eigent├╝mlichsten Landschaft der Welt. In Calama werden wir wahrscheinlich noch etwas Wartezeit haben, sodass wir uns die Stadt etwas ansehen k├Ânnen. So sind wir schon zum Mittagessen oder etwas sp├Ąter in San Pedro und k├Ânnen dieses innerhalb der atemberaubenden W├╝stenlandschaft einnehmen. Am Nachmittag schauen wir uns dort noch etwas um. Etwa um 4 Uhr werden wir dann abgeholt um den Sonnenuntergang im ber├╝hmten Valle de la Luna zu erleben. Dieses Tal war fr├╝her mal ein gro├čer See, der dann aufgrund tektonischer Vorg├Ąnge in die H├Âhe gehoben wurde. Da es nur 12 km Von San Pedro entfernt liegt, k├Ânnen wir einen Teil des Tales zu Fu├č durchwandern und sp├Ąter p├╝nktlich auf der gro├čen D├╝ne sein, wo die Aussicht am Besten ist. ├ťbernachtet und zu Abend gegessen wird in San Pedro de Atacama.

5. Reisetag: Schluchtwanderung

Um uns weiter zu akklimatisieren durchwandern wir heute eine Schlucht in der unmittelbaren Umgebung von San Pedro. Mit einigem Auf- und Ab bewegen wir uns auf etwa 3.500 Metern H├Âhe und durchwandern eindrucksvolle Canyonlandschaften mit bizarren H├Âhlen und einem kleinen Bachlauf. Am Schluss der Tour bieten sich Badem├Âglichkeiten in nahe gelegenen hei├čen Quellen, inklusive R├╝ckenmassage unter einem kleinen Wasserfall. Da die Tour nur etwas mehr als den halben Tag in Anspruch nimmt, bleibt am Nachmittag noch etwas Zeit. Wer m├Âchte kann noch die Festungsruine Quitor de Pucara erwandern, welche sich etwa 3 km von San Pedro entfernt befindet, oder das hiesige Naturmuseum besuchen.

6. Reisetag: Tatio Geysire

Nun steht ein Tagesausflug an, und zwar besuchen wir auf 4.300 Metern das h├Âchstgelegene Geysirfeld der Welt, die bekannten Tatio Geysire. Neben dicker Kleidung (es kann morgens sehr kalt werden) sollte auch das Badezeug nicht vergessen werden. Denn neben den Geysiren befindet sich ein Naturpool mit Thermalwasser, vor allem das Hinaussteigen erfordert einiges an ├ťberwindung. ├ťber den Geysiren lassen sich gut Viscachas beobachten, aber die Hauptattraktion ist nat├╝rlich der in Fumarolen ausstr├Âmende Wasserdampf. Im Anschluss folgt die erste Bergbesteigung, der Leon, der Loewe ist unser Ziel, welcher direkt ├╝ber den Geysiren aufragt. Alpinistisch ist er unschwierig zu ersteigen, auch seine gut 4.800 Metern H├Âhe stellen uns nicht vor ernsthafte Probleme.

7. Reisetag: Salzseen

Heute werden wir sehr fr├╝h aufstehen Nach dem Mittagessen in San Pedro unternehmen wir noch eine Jeepfahrt in die manchmal wei├č gl├Ąnzende Salzw├╝ste des Salar de Atacama. Sonnenschutz ist hier Pflicht, es lassen sich atemberaubende Bilder schie├čen. Auf unserem Weg liegen zwei salzhaltige Lagunen, nat├╝rlich mit Badem├Âglichkeiten. Hier f├╝hlt man sich wie im toten Meer, untergehen praktisch unm├Âglich. Wenn noch Zeit ist kann nach Wunsch noch eine kurze Akklimatisationswanderung gemacht werden. Dazu ist eine 1,5-st├╝ndige Fahrt die Passstrasse nach Argentinien hinauf n├Âtig. Zum Abendessen und zur ├ťbernachtung kehren wir dann nach San Pedro de Atacama zur├╝ck.

8. Reisetag: Lascarbesteigung

Es folgt der erste H├Âhepunkt der Tour, die Besteigung des 5.465 Meter hohen Vulkans Lascar. Die Organisation wird eine Agentur aus San Pedro ├╝bernehmen, sodass die Tour einschlie├člich Anfahrt an einem langen Tag zu machen ist. Da die Sicht hier fast immer klar ist bietet der Gipfel ein Phantastisches Panorama ├╝ber die zahllosen Vulkane wie z.B. den 5.918 Meter hohen Licancabur und endlose wei├č gl├Ąnzende Salzfl├Ąchen. Auch die h├Âchsten Berge ├╝ber der Atacama mit dem Vulkan Pilli sind von hier aus sichtbar. Der Anstieg ist einfach, die H├Ąnde werden nicht gebraucht, aber der lockere Vulkansand und die gro├če H├Âhe k├Ânnen Bergsteigern ganz sch├Ân zu schaffen machen. F├╝r die Anfahrt sind ungef├Ąhr 3 Stunden zu rechnen, aber die Landschaft die wir durchfahren ist mehr als sehenswert.

9. Reisetag: Lagunen

Nach den M├╝hen der Lascarbesteigung lassen wir es heute etwas ruhiger angehen. Einige hochgelegene Lagunen sind unser heutiges Ziel, die lagunas Altiplanicas auf ├╝ber 4.000 Metern H├Âhe. Am bekanntesten sind die Laguna Chaxa und die Laguna Miscanti. Beide im hiesigen Nationalpark gelegen und mit beachtlichen Flamingokolonien ausgestattet. Die Fahrt ist weit, daher ist ein fr├╝her Aufbruch hier ratsam, zumal wir uns auch noch die beiden Andend├Ârfchen Toconao und Socaire anschauen werden, beide mittlerweile durch eine Teerstrasse mit San Pedro verbunden. Trotzdem h├Ąlt sich ihre touristische Bedeutung immer noch in sehr bescheidenen Grenzen.

10. Reisetag: Besteigung Tocor

Heute verlassen wir San Pedro, dabei fahren wir allerdings nicht direkt nach Calama, sondern w├Ąhlen den Umweg ├╝ber einen Berg. Und zwar gar keinen kleinen, wir besteigen den immerhin 5.650 Meter hohen Vulkan Tocor, ├╝ber dem Pass nach Argentinien. Der Aufstieg ist leicht, die H├Ąnde werden nicht gebraucht, deutliche Steigspuren erleichtern die Wegsuche. Nur die ungewohnte H├Âhe k├Ânnte einigen Schwierigkeiten bereiten, ansonsten sollte der Berg uns keine Probleme bereiten. Da die Zufahrt zum Berg hier deutlich k├╝rzer ist als zum Lascar, d├╝rfte die Tour relativ fr├╝h beendet sein, sodass wir unser neues Hotel noch halbwegs fr├╝h erreichen k├Ânnen. Dieses steht dann in Calama. Dort wartet ein landestypisches Abendessen auf uns, und nat├╝rlich auch ein warmes Bett.

11. Reisetag: Fahrt nach Copiapo

Von Calama folgt nun die etwa 11-st├╝ndige und sehr aussichtsreiche Busfahrt nach Copiapo. Wiederum werden wir einen guten Reisebus benutzen, der neben Liegem├Âglichkeiten auch einfache Mahlzeiten im Service bietet. Copiapo hat heute etwa 10.000 Einwohner und hei├čt ├╝bersetzt gr├╝ne Stadt. Durch den Zusammenfluss mehrerer B├Ąche setzt es sich tats├Ąchlich farblich etwas von der sie umgebenden K├╝stenw├╝ste ab, gr├╝n ist allerdings etwas ├╝bertrieben. Von hier aus werden nun unsere weiteren Touren in die Andenregion gestartet, zuerst einmal steht aber die ├ťbernachtung im Hotel an.

12. Reisetag: Laguna Santa Rosa

Zuerst einmal finden wir uns nun alle im B├╝ro unserer Partneragentur ein, um uns mit der n├Âtigen Ausr├╝stung zu versorgen und das weitere Programm zu besprechen. Es folgt das gemeinsame Mittagessen, bevor es dann weiter in die Anden geht. Die Anfahrt zur Laguna Santa Rosa gilt es zu bew├Ąltigen, diese ist schon Teil des von unserer Partneragentur organisierten Akklimatisationsprogramms. F├╝r mehr als eine kleine Wanderung reicht es heute nicht mehr, das Abendessen ist an der Laguna Santa Rosa geplant, dort wird auch ├╝bernachtet, auf 3.700 Metern H├Âhe. Unvergesslich sind die Abendstimmung und der Sonnenuntergang an der tiefblauen Lagune.

13. Reisetag: H├╝ttengipfel

Mit etwas Gl├╝ck ist die direkt an der Lagune gelegene H├╝tte frei, sodass wir nicht im Zelt zu schlafen brauchen. Doch wirklich gem├╝tlich ist auch die H├╝tte nicht, m├╝ssen wir doch mit Schlafsack und Isomatte auf dem Boden schlafen. Von hier aus nehmen wir uns heute einen kleineren Gipfel vor, direkt an der H├╝tte gelegen. Auf immerhin knapp 5.000 Meter H├Âhe f├╝hrt uns die Tour, in sehr aussichtsreichem Gebiet. Am Nachmittag werden wir dann angeholt und weiter in die H├Âhe transportiert. Wir ├╝bernachten die n├Ąchsten Tage an der Laguna Verde auf etwa 4.300 - 4.500 Metern H├Âhe. Mit Gl├╝ck ist auch hier Platz im Refugio. Das Refugio Murruy liegt zwar nicht direkt an der Lagune, jedoch in unmittelbarer N├Ąhe, sodass wir zum Baden her├╝berfahren k├Ânnen. Die H├╝tte ist recht ger├Ąumig und bietet auch einer gro├čen Gruppe Platz. Allerdings muss auch hier auf dem Boden ├╝bernachtet werden.

14. Reisetag: Cerro Mulas Muertas

Nun steht wieder mal ein Gipfel auf dem Programm, n├Ąmlich der immerhin 5.500 Meter hohe Cerro Mulas Muertas. Dieser Punkt ist zwar nicht der Hauptgipfel, dieser misst immerhin 5.900 Meter, aber daf├╝r gut als Tagestour zu schaffen, ohne das wir uns zu sehr verausgaben. Weil wir gut motorisiert sind schaffen wir die Tour an einem Tag und ├╝bernachten wiederum an der Lagune. Der Berg selbst ist ohne technische Probleme zu besteigen, die H├Ąnde werden kaum gebraucht. Zum jetzigen Zeitpunkt d├╝rfte uns auch die H├Âhe nicht mehr allzu sehr zu schaffen machen. Zwar z├Ąhlt der Cerro Mulas Muertas nicht zu den allerh├Âchsten Zielen dieser Region, trotzdem ist die Fernsicht vom Allerfeinsten. Vor allem der Blick auf Ojos de Salado, Nevado Tres Cruzes und die anderen gro├čen 6.000er ist atemberaubend, von hier aus k├Ânnen wir schon mal unsere sp├Ątere Aufstiegsroute einsehen. Ein Bad in den nahe gelegenen Thermen beschlie├čt den Tag.

15. Reisetag: Cerro Vicu├▒a

Noch eine weitere Nacht verbringen wir an der Lagune oder in der H├╝tte um optimal auf die Tage am Berg vorbereitet zu sein. Da wir ein Fahrzeug da haben bietet sich heute f├╝r alle die sich fit f├╝hlen ein echter Formtest an, n├Ąmlich immerhin ein kleiner 6.000er. Er nennt sich Cerro Vicunia und ist von der H├╝tte aus schnell und einfach zu erreichen. Allerdings k├Ânnen wir nur bis auf ungef├Ąhr 4.800-4.900 Meter heranfahren, sodass noch stattliche 1.200 H├Âhenmeter zu bew├Ąltigen sind. Wem das vor dem Ojosansturm zuviel ist, der kann einfach bis zu einem der Vorgipfel laufen und die Tour irgendwo nach Belieben abbrechen. Auch ohne Gipfel bietet sich eine aussichtsreiche und anregende Bergtour. Wer es bis zum Gipfel geschafft hat kann sich am n├Ąchsten Tag ausruhen, da steht keine Tour an, sondern nur der Transport zur ersten H├╝tte. Vorher aber ├╝bernachten wir noch mal auf 4.500 Metern um uns von der anstrengenden Besteigung zu erholen.

16. Reisetag: Basislager

An der Laguna Verde 4.325m vorbei n├Ąhern wir uns dann noch weiter an den Berg an, denn heute fahren wir praktisch das Basislager f├╝r den Aufstieg zum Ojos de Salado an, das Refugio Atacama. Damit haben wir eine wahrlich stattliche H├Âhe erreicht, liegt doch die H├╝tte auf beachtlichen 5.250 Metern, also weit h├Âher als jeder Alpenberg. Bis direkt zur H├╝tte k├Ânnen wir den Aufstieg mit dem Jeep bew├Ąltigen, die Pisten sind aber nicht immer leicht zu finden. Zur weiteren Akklimatisation ├╝bernachten wir auch hier. Ungem├╝tlich und kalt wird es nachts, die kleine H├╝tte ist fast immer belegt. So unternehmen wir noch eine kleine Tour etwas weiter in die H├Âhe hinauf. Dadurch verbessert sich die H├Âhenanpassung weiter. Interessant sind die Aus ÔÇô und Tiefblicke von diesem ├Ąu├čerst exponierten Aussichtspunkt. Da wird selbst unser eigentlich h├Âhenbedingt eher karges Abendessen zu einem kulinarischen Hochgenuss stilisiert.

17. Reisetag: Hochlager

Einen weiteren Tag verbringen wir in der H├Âhe am Lager Atacama um uns auf die Nacht im oberen Refugio vorzubereiten. Heute steigen wir schon ein erstes Mal zum Refugio Tejos auf, um einige Hilfsmittel wie Kocher oder Lebensmittel hinaufzuschaffen und die Route schon mal einzusehen. Sechs Schlafl├Ątze bietet die kleine H├╝tte, erstaunlicherweise mit Matratzen, nur wenige weitere Personen haben hier Platz. Wenn voll ist muss also auch hier oben gezeltet werden. Heute zelten wir aber sowieso, denn wir steigen ja wieder hinunter.

Wer sich schon sehr Fit f├╝hlt kann aber auch schon oben ├╝bernachten und eventuell mit unserem Bergf├╝hrer oder auch ohne am n├Ąchsten Tag einen Gipfelversuch starten. Damit w├Ąre noch etwas Spielraum nach hinten gegeben.

18. Reisetag: Refugio Tejos

Tiefer schwarzer Flugsand erschwert den Aufstieg zum Refugio Tejos y Murray auf 5.750 Metern H├Âhe dem Ausgangspunkt f├╝r den Gipfeltag. Obwohl er nur 500 H├Âhenmeter ausmacht sind doch etwa 3 Stunden f├╝r den Aufstieg zu veranschlagen, wir k├Ânnen uns allerdings Zeit lassen, haben wir doch den ganzen Tag daf├╝r Zeit uns hierher zu begeben. Durch das viele Gep├Ąck gestaltet sich der Aufstieg recht m├╝hselig, doch wenn alle die H├Âhe gut vertragen sollte es keine Probleme geben. Dann kann auch schon heute in der H├╝tte ├╝bernachtet werden, was einen Gipfelangriff am n├Ąchsten Tag m├Âglich macht. Auch heute steigen wir noch ein paar Meter ├╝ber die ├ťbernachtungsh├Âhe hinaus, was eine noch bessere H├Âhenanpassung gew├Ąhrleistet. Nun d├╝rften die Chancen g├╝nstig sein den h├Âchsten aktiven Vulkan der Welt anzugehen, wenn das Wetter mitspielt und es keine gesundheitlichen Probleme gibt.

19. Reisetag: Ojos de Salado Gipfel

Wenn bisher alles glatt gegangen ist kommt es heute zum H├Âhepunkt der gesamten Reise, dem Ojos de Salado mit seinen 6.895 Metern. Knapp hinter dem Aconcagua ist der ┬ź Ojos ┬╗ damit der zweith├Âchste Berg S├╝damerikas und damit auch der gesamten Neuen Welt. Zudem ist er der h├Âchste Gipfel Chiles und gilt auch als h├Âchster aktiver Vulkan der Welt, da er hin und wieder noch etwas Rauch von sich gibt. Aufgrund der geringen Niederschlagsmengen in der extrem trockenen Atacamaw├╝ste ist fast keine nennenswerte Gletscherbildung vorhanden. Alpinistisch gesehen halten sich die Schwierigkeiten am Berg in eher engen Grenzen, trotzdem gestaltet sich seine Besteigung ├Ąu├čerst aufwendig. Die komplizierte Anfahrt, die abweisenden Bedingungen der Hochw├╝ste und die gro├če H├Âhe von fast 7.000 Metern machen den Berg zu einem anspruchsvollen Expeditionsziel. Der Lohn f├╝r die M├╝hen sind unausl├Âschliche Eindr├╝cke einer der eindrucksvollsten und eigent├╝mlichsten Landschaften der Welt. Bizarre Felsgebilde, bunt leuchtende Lagunen und vielgestaltige Vulkane pr├Ągen diese Felsw├╝ste in weit ├╝ber 4.000 Metern H├Âhe. Nur wenige ebenfalls recht eigent├╝mliche Pflanzen k├Ânnen hier ├╝berleben, an den Lagunen wimmelt es von Flamingos. Dazu kommt eine extrem klare Luft mit einer schier unglaublichen Fernsicht.

Es m├╝ssen heute noch 1.100 H├Âhenmeter bis zum Gipfel bew├Ąltigt werden. ├ťber dem rechten Teil der Nordflanke erleichtern gut gestufte Felsen den Aufstieg. Ab 6.400 Metern steigen wir dann ├╝ber den harmlosen aber aussichtsreichen Westgrad weiter bergan bis zum Kraterrand auf 6.700 Metern H├Âhe. ├ťber schwefelgelbe Felsformationen geht es ohne nennenswerte Probleme auf den Gipfelgrat wo noch gut versicherte Kletterstellen in zweiten Schwierigkeitsgrat die letzten 50 H├Âhenmeter gestalten. Der Abstieg erfolgt auf dem Aufstiegsweg. Wenn eben m├Âglich, steigen wir heute noch weiter ab bis zum Refugio Atacama, um die R├╝ckfahrt nach Copiapo zu organisieren. Diese dauert zwar weitere 5 Stunden, doch sollten wir die Stadt heute noch erreichen, was sicher im Sinne aller Teilnehmer ist. Denn dort gibt es nicht nur das lang ersehnte warme Bett, sondern auch endlich wieder ein richtig gutes Abendessen, welches in der H├Âhe nur sehr schwer zuzubereiten ist. Dazu k├Ânnte ein (oder mehr) gutes Bier die Freude ├╝ber den Gipfelerfolg vers├╝├čen.

20. Reisetag: Reservetag

Heute schlafen wir uns endlich mal wieder richtig aus, der Tag steht komplett zur freien Verf├╝gung. Man kann sich etwas die Stadt anschauen gehen oder versuchen den nahe gelegenen Strand Bahia Inglesa zu erreichen, z.B. per Taxi. Etwa anderthalb Stunden w├╝rde die Fahrt ins nahe gelegene Caldera dauern, etwa 73 km von Copiapo direkt an der K├╝ste gelegen. Auch Busse und Camionettas Fahren dorthin. Eventuell wird dieser Tag auch noch f├╝r die Besteigung des Ojos gebraucht. F├╝r diesen Zusatztag am Berg w├╝rden zus├Ątzliche Kosten f├╝r Essen und eventuell Transport anfallen. Essen etwa 10.000 Pesos pro Person, Transport je nach Situation (Anzahl Mitfahrer, ob eine zus├Ątzliche Fahrt n├Âtig ist oder nicht).

21. Reisetag: Fahrt nach Santiago

Der heutige Tag kann eventuell zus├Ątzlich als Ruhetag dienen. Ansonsten steht heute die aussichtsreiche Busfahrt zur├╝ck nach Santiago de Chile auf dem Programm, die etwa 12 Stunden beansprucht. Einige sp├Ąrliche Mahlzeiten werden wiederum im Bus gereicht und wer sich weiter ausruhen m├Âchte kann die Liegesitze in Anspruch nehmen. Am Abend wird dann nur noch das Hotel bezogen. Wer noch m├Âchte kann sich dann sp├Ąter in das turbulente Nachtleben von Santiago st├╝rzen.

22. Reisetag: In Santiago

Der letzte Tag steht dann noch mal zur freien Verf├╝gung. Es bietet sich die M├Âglichkeit letzte Eink├Ąufe zu t├Ątigen und durch die Einkaufsstrassen der Hauptstadt zu bummeln. Auch bietet es sich an die vielf├Ąltigen Ausgehm├Âglichkeiten noch ein letztes Mal anzutesten. Falls mehr Tage als angesetzt f├╝r den Ojos gebraucht wurden ist dieser Tag sowieso mit Bergsteigen ausgelastet.

Alternativ w├Ąre ein Tagesausflug m├Âglich, da Santiago sich ja bereits in unmittelbarer N├Ąhe der Anden befindet. Dabei steuern wir San Gabriel an, wo wir die gewaltigen Wasserf├Ąlle oder Cascadas de las Animas bewundern werden, welche sich dort in mehreren Etappen talw├Ąrts st├╝rzen. Die Wasserf├Ąlle sind im Cajon de Maipo gelegen, den wir ca. 50 km. von Santiago entfernt auf einer aussichtsreichen Strecke direkt am Rio Maipo entlang erreichen. Dorthin geht es auch wieder zur├╝ck, ├ťbernachtung und Abendessen finden dann in Santiago statt. F├╝r diesen Ausflug w├Ąren noch mal etwa 30 Euro zus├Ątzlich zu rechnen, der Tag kann aber auch zur freien Verf├╝gung stehen.

23. Reisetag: R├╝ckflug

Der traurigste Tag der Tour, denn nun geht es nach Deutschland zur├╝ck. Selbstverst├Ąndlich begleitet sie unser Reiseleiter noch zum Flughafen. Nach der Verabschiedung geht es mit Zwischenstopp in Madrid zur├╝ck nach Hause. Vorher aber ├╝berfliegen wir noch mal Chile. Interessante Tiefblicke auf die Anden und das Amazonasgebiet rufen uns die vielen au├čergew├Âhnlichen Erlebnisse auf der Tour noch mal in Erinnerung und bieten reichlich Nahrung f├╝r neue Reiseideen und Tourenpl├Ąne. Es muss ja nicht das letzte Mal S├╝damerika gewesen sein.

Unsere Leistungen:

Flughafentransfer
Bus- und Taxitransfers im Land
Alle ├ťbernachtungen in einfachen landestypischen Unterk├╝nften und Zelten
Organisation der Besteigung des Ojos de Salado mit F├╝hrer, Verpflegung, Permit und Leihausr├╝stung
Reiseleitung vor Ort
Alle Nationalparkeintritte
Gef├╝hrte Wanderungen

Nicht eingeschlossene Leistungen:

Flug
Reiseunfall- und Krankenversicherung
Reisegep├Ącks- und Reiser├╝cktrittskostenversicherung
Ausreisesteuer am Flughafen, zur Zeit 25 Dollar
Nicht ausgeschriebene Mahlzeiten und Getr├Ąnke
Trinkgelder
Ausgaben des pers├Ânlichen Bedarfs

Teilnehmerzahl:

Mindestens: 4
Maximal: 10

Thomas Wilken

Vita

Herzlich willkommen bei Thomas Wilken Tours. Ein neuer Name und eine neue Idee. Reisen nach S├╝damerika mit neuem Konzept.

Nahe an den Menschen und umweltvertr├Ąglich stelle ich in kleinen Gruppen eine Region vor, die immer wieder aufs neue fasziniert.

Die Ziell├Ąnder sind Peru, Bolivien, Ecuador und Chile, also alles L├Ąnder, welche einige der sch├Ânsten Bergregionen der Anden beheimaten und zu den Traumzielen vieler Bergsteiger z├Ąhlen. Atacama W├╝ste, Salar de Uyuni, Maccu Piccu, Titicacasee, Sajama, Chimborazo, Huayna Potosi, Misti, Tungurahua oder Cotopaxi das sind sicherlich Namen, die nicht nur bei Bergsteigern Sehnsucht ausl├Âsen k├Ânnen. Das Amazonasgebiet, W├╝sten und kolonial gepr├Ągte St├Ądte wie Quito, La Paz, Potosi, Lima oder Arequipa runden das Programm ab.
Mehr dazu auf: www.suedamerikatours.de


Allen Touren gemein ist die Besteigung mindestens eines ganz gro├čen Andenberges, wobei die Schwierigkeiten deutlich variieren. In allen F├Ąllen handelt es sich aber um einen der H├Âhepunkte in jeder Bergsteigerlaufbahn.

Kleine Gruppen von 4 bis h├Âchstens 10 Teilnehmern gew├Ąhrleisten eine sehr intensive Betreuung aller G├Ąste.


Intensive Kontakte mit den Einheimischen, eine deutliche Ann├Ąherung an deren Lebensweise und der zeitweise Verzicht auf Luxus erm├Âglichen einen einfachen Zugang zur andinen Kultur.

Vor Ort arbeite ich mit einheimischen Agenturen und F├╝hrern zusammen, damit unser Geld direkt den Menschen in diesen durchweg ├Ąrmeren L├Ąndern zugute kommt. Dabei ist die Ausbildung der Bergf├╝hrer mittlerweile so gut und umfangreich, das allerh├Âchster europ├Ąischer Sicherheitsstandart gew├Ąhrleistet werden kann.
Inkapirca - Das Maccu Piccu Ecuadors.


Diese Zusammenarbeit mit lokalen Partnern in Kombination mit dem Verzicht auf Inlandsfl├╝ge und ├╝bertriebenen Luxus sind auch die Hauptgr├╝nde f├╝r die vergleichsweise sehr niedrigen Preise.






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  • Italienisch


Lizenz/Training

  • Ja

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