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29.07.2016 | 07:53 | 779 Touren
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Regionen zur Auswahl: Copiapo | Región de Atacama

Chile mit Ojos de Salado

Ojos de Salado :: Cerro barrancas Blancas :: San Pedro de Atacama






1. Reisetag: Ankunft

Der erste Tag steht ganz im Zeichen der Ankunft in Santiago. Schon der Anflug über schneebedeckte Berge mit Blick auf die weitläufige Stadt ist bei guter Sicht mehr als atemberaubend. Nach der Abholung wird erst mal das Hotel bezogen, danach ist Ausruhen angesagt. Den Abschluss des Tages bildet das erste landestypische Abendessen in einem einfachen Restaurant in Santiago.

2. Reisetag: Cerro Cristobal, Santiago

Santiago de Chile ist mit über 5 Millionen Einwohnern und einem jährlichen Wachstum von gut 100.000 Einwohnern das uneingeschränkte Zentrum des Landes. Grund genug die Metropole mal näher unter die Lupe zu nehmen. Trotz der Größe der Stadt ist die Orientierung einfach und das Zentrum überschaubar. Hier starten wir unseren Rundgang an der Plaza de Armas, weiter geht es zur Fußgängerzone Paseo Ahumada und zum Museo Chileno de Arte Precolumbino, hier werden Kunstwerke aus allen Teilen Südamerikas vorgestellt, teilweise über 5.000 Jahre alt. Danach werden wir noch den Cerro San Cristobal ersteigen, 500 Meter über der Stadt gelegen bietet er phantastische Ausblicke auf dieselbe. Also ein erster Formtest vor den großen Bergen.

3. Reisetag: Fahrt nach Calama

Nun ist es aber endgültig Zeit sich auf den Weg nach Norden zu machen. Leider ist die Busfahrt nach Calama sehr lang, doch wir chartern einen bequemen Bus mit Semicama, also einer Liegemöglichkeit, so dass hier auch die Nacht verbracht wird. Einfache Mahlzeiten werden ebenfalls gereicht, zudem sind einige Zwischenstopps eingeplant. Es geht immer auf der Panamerikana entlang, teilweise durch atemberaubende Küsten – und Gebirgslandschaften, sodass es auch im Bus niemals langweilig wird.

4. Reisetag: Valle de Luna

Heute Vormittag werden wir Calama erreichen, mit etwa 100.000 Einwohnern das Zentrum in der Gegend der Atacamawüste. Allerdings hat die schon 2.250 Meter hoch gelegene Bergarbeiterstadt nicht viel an Sehenswürdigkeiten zu bieten und ist nur als Durchgangsort wirklich interessant. Nach der 23-stündigen Fahrt von Santiago schaffen wir die 90 Minuten nach San Pedro de Atacama auch noch. Die Fahrt ist mehr als kurzweilig, führt sie doch durch eine der eigentümlichsten Landschaft der Welt. In Calama werden wir wahrscheinlich noch etwas Wartezeit haben, sodass wir uns die Stadt etwas ansehen können. So sind wir schon zum Mittagessen oder etwas später in San Pedro und können dieses innerhalb der atemberaubenden Wüstenlandschaft einnehmen. Am Nachmittag schauen wir uns dort noch etwas um. Etwa um 4 Uhr werden wir dann abgeholt um den Sonnenuntergang im berühmten Valle de la Luna zu erleben. Dieses Tal war früher mal ein großer See, der dann aufgrund tektonischer Vorgänge in die Höhe gehoben wurde. Da es nur 12 km Von San Pedro entfernt liegt, können wir einen Teil des Tales zu Fuß durchwandern und später pünktlich auf der großen Düne sein, wo die Aussicht am Besten ist. Übernachtet und zu Abend gegessen wird in San Pedro de Atacama.

5. Reisetag: Schluchtwanderung

Um uns weiter zu akklimatisieren durchwandern wir heute eine Schlucht in der unmittelbaren Umgebung von San Pedro. Mit einigem Auf- und Ab bewegen wir uns auf etwa 3.500 Metern Höhe und durchwandern eindrucksvolle Canyonlandschaften mit bizarren Höhlen und einem kleinen Bachlauf. Am Schluss der Tour bieten sich Bademöglichkeiten in nahe gelegenen heißen Quellen, inklusive Rückenmassage unter einem kleinen Wasserfall. Da die Tour nur etwas mehr als den halben Tag in Anspruch nimmt, bleibt am Nachmittag noch etwas Zeit. Wer möchte kann noch die Festungsruine Quitor de Pucara erwandern, welche sich etwa 3 km von San Pedro entfernt befindet, oder das hiesige Naturmuseum besuchen.

6. Reisetag: Tatio Geysire

Nun steht ein Tagesausflug an, und zwar besuchen wir auf 4.300 Metern das höchstgelegene Geysirfeld der Welt, die bekannten Tatio Geysire. Neben dicker Kleidung (es kann morgens sehr kalt werden) sollte auch das Badezeug nicht vergessen werden. Denn neben den Geysiren befindet sich ein Naturpool mit Thermalwasser, vor allem das Hinaussteigen erfordert einiges an Überwindung. Über den Geysiren lassen sich gut Viscachas beobachten, aber die Hauptattraktion ist natürlich der in Fumarolen ausströmende Wasserdampf. Im Anschluss folgt die erste Bergbesteigung, der Leon, der Loewe ist unser Ziel, welcher direkt über den Geysiren aufragt. Alpinistisch ist er unschwierig zu ersteigen, auch seine gut 4.800 Metern Höhe stellen uns nicht vor ernsthafte Probleme.

7. Reisetag: Salzseen

Heute werden wir sehr früh aufstehen Nach dem Mittagessen in San Pedro unternehmen wir noch eine Jeepfahrt in die manchmal weiß glänzende Salzwüste des Salar de Atacama. Sonnenschutz ist hier Pflicht, es lassen sich atemberaubende Bilder schießen. Auf unserem Weg liegen zwei salzhaltige Lagunen, natürlich mit Bademöglichkeiten. Hier fühlt man sich wie im toten Meer, untergehen praktisch unmöglich. Wenn noch Zeit ist kann nach Wunsch noch eine kurze Akklimatisationswanderung gemacht werden. Dazu ist eine 1,5-stündige Fahrt die Passstrasse nach Argentinien hinauf nötig. Zum Abendessen und zur Übernachtung kehren wir dann nach San Pedro de Atacama zurück.

8. Reisetag: Lascarbesteigung

Es folgt der erste Höhepunkt der Tour, die Besteigung des 5.465 Meter hohen Vulkans Lascar. Die Organisation wird eine Agentur aus San Pedro übernehmen, sodass die Tour einschließlich Anfahrt an einem langen Tag zu machen ist. Da die Sicht hier fast immer klar ist bietet der Gipfel ein Phantastisches Panorama über die zahllosen Vulkane wie z.B. den 5.918 Meter hohen Licancabur und endlose weiß glänzende Salzflächen. Auch die höchsten Berge über der Atacama mit dem Vulkan Pilli sind von hier aus sichtbar. Der Anstieg ist einfach, die Hände werden nicht gebraucht, aber der lockere Vulkansand und die große Höhe können Bergsteigern ganz schön zu schaffen machen. Für die Anfahrt sind ungefähr 3 Stunden zu rechnen, aber die Landschaft die wir durchfahren ist mehr als sehenswert.

9. Reisetag: Lagunen

Nach den Mühen der Lascarbesteigung lassen wir es heute etwas ruhiger angehen. Einige hochgelegene Lagunen sind unser heutiges Ziel, die lagunas Altiplanicas auf über 4.000 Metern Höhe. Am bekanntesten sind die Laguna Chaxa und die Laguna Miscanti. Beide im hiesigen Nationalpark gelegen und mit beachtlichen Flamingokolonien ausgestattet. Die Fahrt ist weit, daher ist ein früher Aufbruch hier ratsam, zumal wir uns auch noch die beiden Andendörfchen Toconao und Socaire anschauen werden, beide mittlerweile durch eine Teerstrasse mit San Pedro verbunden. Trotzdem hält sich ihre touristische Bedeutung immer noch in sehr bescheidenen Grenzen.

10. Reisetag: Besteigung Tocor

Heute verlassen wir San Pedro, dabei fahren wir allerdings nicht direkt nach Calama, sondern wählen den Umweg über einen Berg. Und zwar gar keinen kleinen, wir besteigen den immerhin 5.650 Meter hohen Vulkan Tocor, über dem Pass nach Argentinien. Der Aufstieg ist leicht, die Hände werden nicht gebraucht, deutliche Steigspuren erleichtern die Wegsuche. Nur die ungewohnte Höhe könnte einigen Schwierigkeiten bereiten, ansonsten sollte der Berg uns keine Probleme bereiten. Da die Zufahrt zum Berg hier deutlich kürzer ist als zum Lascar, dürfte die Tour relativ früh beendet sein, sodass wir unser neues Hotel noch halbwegs früh erreichen können. Dieses steht dann in Calama. Dort wartet ein landestypisches Abendessen auf uns, und natürlich auch ein warmes Bett.

11. Reisetag: Fahrt nach Copiapo

Von Calama folgt nun die etwa 11-stündige und sehr aussichtsreiche Busfahrt nach Copiapo. Wiederum werden wir einen guten Reisebus benutzen, der neben Liegemöglichkeiten auch einfache Mahlzeiten im Service bietet. Copiapo hat heute etwa 10.000 Einwohner und heißt übersetzt grüne Stadt. Durch den Zusammenfluss mehrerer Bäche setzt es sich tatsächlich farblich etwas von der sie umgebenden Küstenwüste ab, grün ist allerdings etwas übertrieben. Von hier aus werden nun unsere weiteren Touren in die Andenregion gestartet, zuerst einmal steht aber die Übernachtung im Hotel an.

12. Reisetag: Laguna Santa Rosa

Zuerst einmal finden wir uns nun alle im Büro unserer Partneragentur ein, um uns mit der nötigen Ausrüstung zu versorgen und das weitere Programm zu besprechen. Es folgt das gemeinsame Mittagessen, bevor es dann weiter in die Anden geht. Die Anfahrt zur Laguna Santa Rosa gilt es zu bewältigen, diese ist schon Teil des von unserer Partneragentur organisierten Akklimatisationsprogramms. Für mehr als eine kleine Wanderung reicht es heute nicht mehr, das Abendessen ist an der Laguna Santa Rosa geplant, dort wird auch übernachtet, auf 3.700 Metern Höhe. Unvergesslich sind die Abendstimmung und der Sonnenuntergang an der tiefblauen Lagune.

13. Reisetag: Hüttengipfel

Mit etwas Glück ist die direkt an der Lagune gelegene Hütte frei, sodass wir nicht im Zelt zu schlafen brauchen. Doch wirklich gemütlich ist auch die Hütte nicht, müssen wir doch mit Schlafsack und Isomatte auf dem Boden schlafen. Von hier aus nehmen wir uns heute einen kleineren Gipfel vor, direkt an der Hütte gelegen. Auf immerhin knapp 5.000 Meter Höhe führt uns die Tour, in sehr aussichtsreichem Gebiet. Am Nachmittag werden wir dann angeholt und weiter in die Höhe transportiert. Wir übernachten die nächsten Tage an der Laguna Verde auf etwa 4.300 - 4.500 Metern Höhe. Mit Glück ist auch hier Platz im Refugio. Das Refugio Murruy liegt zwar nicht direkt an der Lagune, jedoch in unmittelbarer Nähe, sodass wir zum Baden herüberfahren können. Die Hütte ist recht geräumig und bietet auch einer großen Gruppe Platz. Allerdings muss auch hier auf dem Boden übernachtet werden.

14. Reisetag: Cerro Mulas Muertas

Nun steht wieder mal ein Gipfel auf dem Programm, nämlich der immerhin 5.500 Meter hohe Cerro Mulas Muertas. Dieser Punkt ist zwar nicht der Hauptgipfel, dieser misst immerhin 5.900 Meter, aber dafür gut als Tagestour zu schaffen, ohne das wir uns zu sehr verausgaben. Weil wir gut motorisiert sind schaffen wir die Tour an einem Tag und übernachten wiederum an der Lagune. Der Berg selbst ist ohne technische Probleme zu besteigen, die Hände werden kaum gebraucht. Zum jetzigen Zeitpunkt dürfte uns auch die Höhe nicht mehr allzu sehr zu schaffen machen. Zwar zählt der Cerro Mulas Muertas nicht zu den allerhöchsten Zielen dieser Region, trotzdem ist die Fernsicht vom Allerfeinsten. Vor allem der Blick auf Ojos de Salado, Nevado Tres Cruzes und die anderen großen 6.000er ist atemberaubend, von hier aus können wir schon mal unsere spätere Aufstiegsroute einsehen. Ein Bad in den nahe gelegenen Thermen beschließt den Tag.

15. Reisetag: Cerro Vicuña

Noch eine weitere Nacht verbringen wir an der Lagune oder in der Hütte um optimal auf die Tage am Berg vorbereitet zu sein. Da wir ein Fahrzeug da haben bietet sich heute für alle die sich fit fühlen ein echter Formtest an, nämlich immerhin ein kleiner 6.000er. Er nennt sich Cerro Vicunia und ist von der Hütte aus schnell und einfach zu erreichen. Allerdings können wir nur bis auf ungefähr 4.800-4.900 Meter heranfahren, sodass noch stattliche 1.200 Höhenmeter zu bewältigen sind. Wem das vor dem Ojosansturm zuviel ist, der kann einfach bis zu einem der Vorgipfel laufen und die Tour irgendwo nach Belieben abbrechen. Auch ohne Gipfel bietet sich eine aussichtsreiche und anregende Bergtour. Wer es bis zum Gipfel geschafft hat kann sich am nächsten Tag ausruhen, da steht keine Tour an, sondern nur der Transport zur ersten Hütte. Vorher aber übernachten wir noch mal auf 4.500 Metern um uns von der anstrengenden Besteigung zu erholen.

16. Reisetag: Basislager

An der Laguna Verde 4.325m vorbei nähern wir uns dann noch weiter an den Berg an, denn heute fahren wir praktisch das Basislager für den Aufstieg zum Ojos de Salado an, das Refugio Atacama. Damit haben wir eine wahrlich stattliche Höhe erreicht, liegt doch die Hütte auf beachtlichen 5.250 Metern, also weit höher als jeder Alpenberg. Bis direkt zur Hütte können wir den Aufstieg mit dem Jeep bewältigen, die Pisten sind aber nicht immer leicht zu finden. Zur weiteren Akklimatisation übernachten wir auch hier. Ungemütlich und kalt wird es nachts, die kleine Hütte ist fast immer belegt. So unternehmen wir noch eine kleine Tour etwas weiter in die Höhe hinauf. Dadurch verbessert sich die Höhenanpassung weiter. Interessant sind die Aus – und Tiefblicke von diesem äußerst exponierten Aussichtspunkt. Da wird selbst unser eigentlich höhenbedingt eher karges Abendessen zu einem kulinarischen Hochgenuss stilisiert.

17. Reisetag: Hochlager

Einen weiteren Tag verbringen wir in der Höhe am Lager Atacama um uns auf die Nacht im oberen Refugio vorzubereiten. Heute steigen wir schon ein erstes Mal zum Refugio Tejos auf, um einige Hilfsmittel wie Kocher oder Lebensmittel hinaufzuschaffen und die Route schon mal einzusehen. Sechs Schlaflätze bietet die kleine Hütte, erstaunlicherweise mit Matratzen, nur wenige weitere Personen haben hier Platz. Wenn voll ist muss also auch hier oben gezeltet werden. Heute zelten wir aber sowieso, denn wir steigen ja wieder hinunter.

Wer sich schon sehr Fit fühlt kann aber auch schon oben übernachten und eventuell mit unserem Bergführer oder auch ohne am nächsten Tag einen Gipfelversuch starten. Damit wäre noch etwas Spielraum nach hinten gegeben.

18. Reisetag: Refugio Tejos

Tiefer schwarzer Flugsand erschwert den Aufstieg zum Refugio Tejos y Murray auf 5.750 Metern Höhe dem Ausgangspunkt für den Gipfeltag. Obwohl er nur 500 Höhenmeter ausmacht sind doch etwa 3 Stunden für den Aufstieg zu veranschlagen, wir können uns allerdings Zeit lassen, haben wir doch den ganzen Tag dafür Zeit uns hierher zu begeben. Durch das viele Gepäck gestaltet sich der Aufstieg recht mühselig, doch wenn alle die Höhe gut vertragen sollte es keine Probleme geben. Dann kann auch schon heute in der Hütte übernachtet werden, was einen Gipfelangriff am nächsten Tag möglich macht. Auch heute steigen wir noch ein paar Meter über die Übernachtungshöhe hinaus, was eine noch bessere Höhenanpassung gewährleistet. Nun dürften die Chancen günstig sein den höchsten aktiven Vulkan der Welt anzugehen, wenn das Wetter mitspielt und es keine gesundheitlichen Probleme gibt.

19. Reisetag: Ojos de Salado Gipfel

Wenn bisher alles glatt gegangen ist kommt es heute zum Höhepunkt der gesamten Reise, dem Ojos de Salado mit seinen 6.895 Metern. Knapp hinter dem Aconcagua ist der « Ojos » damit der zweithöchste Berg Südamerikas und damit auch der gesamten Neuen Welt. Zudem ist er der höchste Gipfel Chiles und gilt auch als höchster aktiver Vulkan der Welt, da er hin und wieder noch etwas Rauch von sich gibt. Aufgrund der geringen Niederschlagsmengen in der extrem trockenen Atacamawüste ist fast keine nennenswerte Gletscherbildung vorhanden. Alpinistisch gesehen halten sich die Schwierigkeiten am Berg in eher engen Grenzen, trotzdem gestaltet sich seine Besteigung äußerst aufwendig. Die komplizierte Anfahrt, die abweisenden Bedingungen der Hochwüste und die große Höhe von fast 7.000 Metern machen den Berg zu einem anspruchsvollen Expeditionsziel. Der Lohn für die Mühen sind unauslöschliche Eindrücke einer der eindrucksvollsten und eigentümlichsten Landschaften der Welt. Bizarre Felsgebilde, bunt leuchtende Lagunen und vielgestaltige Vulkane prägen diese Felswüste in weit über 4.000 Metern Höhe. Nur wenige ebenfalls recht eigentümliche Pflanzen können hier überleben, an den Lagunen wimmelt es von Flamingos. Dazu kommt eine extrem klare Luft mit einer schier unglaublichen Fernsicht.

Es müssen heute noch 1.100 Höhenmeter bis zum Gipfel bewältigt werden. Über dem rechten Teil der Nordflanke erleichtern gut gestufte Felsen den Aufstieg. Ab 6.400 Metern steigen wir dann über den harmlosen aber aussichtsreichen Westgrad weiter bergan bis zum Kraterrand auf 6.700 Metern Höhe. Über schwefelgelbe Felsformationen geht es ohne nennenswerte Probleme auf den Gipfelgrat wo noch gut versicherte Kletterstellen in zweiten Schwierigkeitsgrat die letzten 50 Höhenmeter gestalten. Der Abstieg erfolgt auf dem Aufstiegsweg. Wenn eben möglich, steigen wir heute noch weiter ab bis zum Refugio Atacama, um die Rückfahrt nach Copiapo zu organisieren. Diese dauert zwar weitere 5 Stunden, doch sollten wir die Stadt heute noch erreichen, was sicher im Sinne aller Teilnehmer ist. Denn dort gibt es nicht nur das lang ersehnte warme Bett, sondern auch endlich wieder ein richtig gutes Abendessen, welches in der Höhe nur sehr schwer zuzubereiten ist. Dazu könnte ein (oder mehr) gutes Bier die Freude über den Gipfelerfolg versüßen.

20. Reisetag: Reservetag

Heute schlafen wir uns endlich mal wieder richtig aus, der Tag steht komplett zur freien Verfügung. Man kann sich etwas die Stadt anschauen gehen oder versuchen den nahe gelegenen Strand Bahia Inglesa zu erreichen, z.B. per Taxi. Etwa anderthalb Stunden würde die Fahrt ins nahe gelegene Caldera dauern, etwa 73 km von Copiapo direkt an der Küste gelegen. Auch Busse und Camionettas Fahren dorthin. Eventuell wird dieser Tag auch noch für die Besteigung des Ojos gebraucht. Für diesen Zusatztag am Berg würden zusätzliche Kosten für Essen und eventuell Transport anfallen. Essen etwa 10.000 Pesos pro Person, Transport je nach Situation (Anzahl Mitfahrer, ob eine zusätzliche Fahrt nötig ist oder nicht).

21. Reisetag: Fahrt nach Santiago

Der heutige Tag kann eventuell zusätzlich als Ruhetag dienen. Ansonsten steht heute die aussichtsreiche Busfahrt zurück nach Santiago de Chile auf dem Programm, die etwa 12 Stunden beansprucht. Einige spärliche Mahlzeiten werden wiederum im Bus gereicht und wer sich weiter ausruhen möchte kann die Liegesitze in Anspruch nehmen. Am Abend wird dann nur noch das Hotel bezogen. Wer noch möchte kann sich dann später in das turbulente Nachtleben von Santiago stürzen.

22. Reisetag: In Santiago

Der letzte Tag steht dann noch mal zur freien Verfügung. Es bietet sich die Möglichkeit letzte Einkäufe zu tätigen und durch die Einkaufsstrassen der Hauptstadt zu bummeln. Auch bietet es sich an die vielfältigen Ausgehmöglichkeiten noch ein letztes Mal anzutesten. Falls mehr Tage als angesetzt für den Ojos gebraucht wurden ist dieser Tag sowieso mit Bergsteigen ausgelastet.

Alternativ wäre ein Tagesausflug möglich, da Santiago sich ja bereits in unmittelbarer Nähe der Anden befindet. Dabei steuern wir San Gabriel an, wo wir die gewaltigen Wasserfälle oder Cascadas de las Animas bewundern werden, welche sich dort in mehreren Etappen talwärts stürzen. Die Wasserfälle sind im Cajon de Maipo gelegen, den wir ca. 50 km. von Santiago entfernt auf einer aussichtsreichen Strecke direkt am Rio Maipo entlang erreichen. Dorthin geht es auch wieder zurück, Übernachtung und Abendessen finden dann in Santiago statt. Für diesen Ausflug wären noch mal etwa 30 Euro zusätzlich zu rechnen, der Tag kann aber auch zur freien Verfügung stehen.

23. Reisetag: Rückflug

Der traurigste Tag der Tour, denn nun geht es nach Deutschland zurück. Selbstverständlich begleitet sie unser Reiseleiter noch zum Flughafen. Nach der Verabschiedung geht es mit Zwischenstopp in Madrid zurück nach Hause. Vorher aber überfliegen wir noch mal Chile. Interessante Tiefblicke auf die Anden und das Amazonasgebiet rufen uns die vielen außergewöhnlichen Erlebnisse auf der Tour noch mal in Erinnerung und bieten reichlich Nahrung für neue Reiseideen und Tourenpläne. Es muss ja nicht das letzte Mal Südamerika gewesen sein.

Unsere Leistungen:

Flughafentransfer
Bus- und Taxitransfers im Land
Alle Übernachtungen in einfachen landestypischen Unterkünften und Zelten
Organisation der Besteigung des Ojos de Salado mit Führer, Verpflegung, Permit und Leihausrüstung
Reiseleitung vor Ort
Alle Nationalparkeintritte
Geführte Wanderungen

Nicht eingeschlossene Leistungen:

Flug
Reiseunfall- und Krankenversicherung
Reisegepäcks- und Reiserücktrittskostenversicherung
Ausreisesteuer am Flughafen, zur Zeit 25 Dollar
Nicht ausgeschriebene Mahlzeiten und Getränke
Trinkgelder
Ausgaben des persönlichen Bedarfs

Teilnehmerzahl:

Mindestens: 4
Maximal: 10

Thomas Wilken

Vita

Herzlich willkommen bei Thomas Wilken Tours. Ein neuer Name und eine neue Idee. Reisen nach Südamerika mit neuem Konzept.

Nahe an den Menschen und umweltverträglich stelle ich in kleinen Gruppen eine Region vor, die immer wieder aufs neue fasziniert.

Die Zielländer sind Peru, Bolivien, Ecuador und Chile, also alles Länder, welche einige der schönsten Bergregionen der Anden beheimaten und zu den Traumzielen vieler Bergsteiger zählen. Atacama Wüste, Salar de Uyuni, Maccu Piccu, Titicacasee, Sajama, Chimborazo, Huayna Potosi, Misti, Tungurahua oder Cotopaxi das sind sicherlich Namen, die nicht nur bei Bergsteigern Sehnsucht auslösen können. Das Amazonasgebiet, Wüsten und kolonial geprägte Städte wie Quito, La Paz, Potosi, Lima oder Arequipa runden das Programm ab.
Mehr dazu auf: www.suedamerikatours.de


Allen Touren gemein ist die Besteigung mindestens eines ganz großen Andenberges, wobei die Schwierigkeiten deutlich variieren. In allen Fällen handelt es sich aber um einen der Höhepunkte in jeder Bergsteigerlaufbahn.

Kleine Gruppen von 4 bis höchstens 10 Teilnehmern gewährleisten eine sehr intensive Betreuung aller Gäste.


Intensive Kontakte mit den Einheimischen, eine deutliche Annäherung an deren Lebensweise und der zeitweise Verzicht auf Luxus ermöglichen einen einfachen Zugang zur andinen Kultur.

Vor Ort arbeite ich mit einheimischen Agenturen und Führern zusammen, damit unser Geld direkt den Menschen in diesen durchweg ärmeren Ländern zugute kommt. Dabei ist die Ausbildung der Bergführer mittlerweile so gut und umfangreich, das allerhöchster europäischer Sicherheitsstandart gewährleistet werden kann.
Inkapirca - Das Maccu Piccu Ecuadors.


Diese Zusammenarbeit mit lokalen Partnern in Kombination mit dem Verzicht auf Inlandsflüge und übertriebenen Luxus sind auch die Hauptgründe für die vergleichsweise sehr niedrigen Preise.






Sprachen

  • Deutsch
  • Englisch
  • Italienisch


Lizenz/Training

  • Ja

AGB




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Hütten, Zelte,Hotels



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