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11.12.2018 | 12:10 | 745 Touren
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Länder zur Auswahl: Ecuador

Tauchtouren/Tauchreisen

geführte Tauchtouren


Vom Boot aus betrachtet wirkt die Umgebung recht unscheinbar. Ringsherum sehen die Teilnehmer der geführten Tauchtour nur Wasser und vereinzelt ein paar Möwen, die auf der Suche nach Futter sind. Nach der letzten Sicherheitsanweisung kann es dann losgehen. Mit einem mutigen Sprung wagen sich die Urlauber ins kühle Nass. Was sich dann unter der Wasseroberfläche auftut ist unglaublich. Fische in den unterschiedlichsten Farben und Formen, eine unglaubliche Pflanzenvielfalt und gar ein kleines Korallenriff kreieren eine irreal wirkende Landschaft. Vergessen sind die Probleme und Sorgen der Welt an Land, was zählt ist nur der Moment. Nach einer guten Stunde sind alle Urlauber erschöpft aber vollkommen zufrieden wieder an Bord des Schiffes. Bei einem kalten Erfrischungsgetränk werden die soeben gemachten Erfahrungen ausgetauscht und die mit einer speziellen Kamera geschossenen Fotos untersucht.


Erster Anlaufpunkt: Europa


Bereits im Norden Italiens stoßen passionierte Taucher auf ein faszinierendes Revier. Zwischen Camogli und Santa Margherita Ligure erstreckt sich eine rund 15 Kilometer lange Unterwasserlandschaft. Mediterrane Fischarten prägen das Gebiet und lassen es in bunten Farben erstrahlen. Besonders häufig zu finden sind Mondfische, gelbe Krustenanemonen und rote Korallen. Es gibt jedoch auch von Menschenhand erschaffenes zu entdecken. Eine in etwa drei Meter hohe Bronzestatue ist eines der beliebtesten Tauchziele an der gesamten Mittelmeerküste. Sie wurde bereits im Jahr 1954 zu ehren eines italienischen Tauchpioniers im Meer versenkt.
Zwischen den Tauchgängen können Urlauber die kulinarische und kulturelle Vielfalt Liguriens genießen. Im Vorgebirge Promontorio sind sogar ausgiebige Wanderungen möglich. Wer eher auf Shopping und Großstadtflair steht, sollte der regionalen Hauptstadt Genua einen Besuch abstatten.
Die Azoren sind der letzte echte Geheimtipp Europas. Jede der Inseln hat ihren ganz eigenen Reiz, doch alle verbindet eine Sache: der Massentourismus hat hier noch keinen Einzug gefunden. Im Gegensatz zu den Kanaren oder Madeira stören keine lästigen Baukräne oder andere Umweltfrevel. Es bedarf allerdings einiger Erfahrung, um das volle Ausmaß der Tauchplätze nutzen zu können. Dafür dürfen sich Reisende dann auf Begegnungen mit riesigen Thunfischschulen, Delfinen oder gar Walen freuen. Dazu ist die Sichtweite im Wasser unglaublich, das Meer erstrahlt gerade zu in einem kräftigen blau und ist kaum verunreinigt.


Die Tauchmetropolen des roten Meeres


El Akhawein heißt übersetzt so viel wie „Brüder-Inseln“. Die zwei Eilande liegen fernab des Massentourismus der ägyptische Strände, bieten aber alles, was man auch in den bekannten Badeorten des Landes finden kann. Von Haien über längst vergessene Schiffswracks bis hin zu von Korallen überzogenen Steilwänden bleibt kein Wunsch offen. Wer die beiden Inseln entdecken möchte, muss allerdings etwas Zeit mitbringen. Nur im Rahmen einer mehrtägigen Tauchsafari ist es Urlaubern erlaubt, die Region zu bereisen. Dafür können Taucher dann mit der „Aida“ und „Numidia“ zwei über hundert Meter lange Schiffe bestaunen. Die Numidia ist Anfang des 20. Jahrhunderts auf Grund gelaufen und ziert seitdem zusammen mit der 1957 versunkenen Aida den Meeresboden der Brother Islands.
Ebenfalls wegen eines Wracks bekannt ist der Golf von Suez. Die Thistlegorm wurde im zweiten Weltkrieg als britischer Frachter eingesetzt - bis ein deutscher Bomber das Schiff abschoss. Besonders spektakulärer ist die Ladung des Bootes. Alte Gewehre, BSA-Motorräder, Lastkraftwagen und sogar Panzer können noch heute unter Wasser besichtigt werden. Urlaubern kreiert sich zudem ein ungeheuer detailliertes Bild der Explosion, die schließlich zum Sinken der Thistlegorm führte. Noch heute ist die hinterlassene Zerstörung gut sichtbar und kann gründlich untersucht werden.


Die Weltmeere entdecken


Zugegebenermaßen hat die Insel Malpelo nicht viel zu bieten. Das vor Panama gelegene Eiland verfügt über keinen großartigen Bewuchs, bunte Korallenriffe sind Fehlanzeige und auch Schiffswracks gibt es keine zu entdecken. Warum es trotzdem bereist werden sollte? Die wenigen Dinge, die es zu entdecken gibt, haben es definitiv in sich. Die beeindruckende Mondlandschaft, die sich unter dem Meeresspiegel auftut, ist die Heimat der verschiedensten Räuber des Meeres. Begegnungen mit Hammerhaien, Adlerrochen und Walhaien stehen auf dem Programm. Aber keine Angst, wir Menschen stehen nicht auf dem Speiseplan der beeindruckenden Meereslebewesen. Zusätzlich sorgen die geschulten Guides für die Sicherheit der Taucher.

Truk Lagoon ist das japanische Pendant zu Pearl Harbor. Am 17. Februar 1944 ereignete sich eine der verheerendsten Schlachten in der Geschichte der maritimen Kriegsführung. Die komplette 4. japanische Flotte sank bis tief auf den Grund des Pazifiks. Panzer, Flugzeuge und bis zu 180 Meter lange Kriegsschiffe verschlagen Tauchern bis heute den Atem und machen Chuuk, wie der mikronesische Staat seit 1990 heißt, zum berühmtesten Wracktauchplatz der Welt. Dazu treffen Urlauber hier auf Meeresschildkröten und gelegentlich auch auf Haie, die für den Menschen allerdings ungefährlich sind.
Die im indischen Ozean gelegenen Malediven sind ein wahres Urlaubsparadies. Kilometerlange Sandstrände, eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur und das türkisblaue Meer locken jährlich zahlreiche Touristen auf die Insel. Sage und schreibe über 1000 Fischarten warten darauf, entdeckt zu werden. Unter anderem bestaunen Taucher Mantas, Walhaie und riesige Schwärme von Füsilieren, Süßlippen oder Doktorfischen. Des Weiteren liegen auch hier einige Wracks auf dem Meeresboden, so dass Geschichtsinteressierte und Kulturliebhaber voll auf ihre Kosten kommen.

Sicherlich gibt es viele weitere Orte auf der Welt, in der es unter der unscheinbaren Wasseroberfläche ganz eigene Welten zu besichtigen gibt. Montanita ist beispielsweise der bekannteste Tauchort ganz Südamerikas. Hier sind Ausbildungen zum Divemaster und ausgiebige Tauchgänge problemlos möglich. Die thailändische Andamanensee ermöglicht intensive Strömungstauchgänge und beheimatet eine Vielzahl an Tierarten. Die Liste könnte fast endlos weitergeführt werden. Interessierte sollten sich daher umgehend informieren und so ihr ganz individuelles Tauchparadies finden.

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