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22.01.2021 | 23:53 | 730 Touren
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Vulkane und Seen in Mittelchile

Villarica :: Osorno :: Puerto Varas




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18 Tage

2-10

3/5

1.845,00 €

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. Reisetag: Ankunft in Santiago
Der erste Tag steht ganz im Zeichen der Ankunft in Santiago. Schon der Anflug über schneebedeckte Berge mit Blick auf die weitläufige Stadt ist bei guter Sicht mehr als atemberaubend. Nach der Abholung wird erst mal das Hotel bezogen, danach ist Ausruhen angesagt. Den Abschluss des Tages bildet das erste landestypische Abendessen in einem einfachen Restaurant in Santiago.



2. Reisetag: Stadt - Cerro San Cristobal
Santiago de Chile ist mit über 5 Millionen Einwohnern und einem jährlichen Wachstum von gut 100.000 Einwohnern das uneingeschränkte Zentrum des Landes. Grund genug die Metropole mal näher unter die Lupe zu nehmen. Trotz der Größe der Stadt ist die Orientierung einfach und das Zentrum überschaubar. Hier starten wir unseren Rundgang an der Plaza de Armas, weiter geht es zur Fußgängerzone Paseo Ahumada und zum Museo Chileno de Arte Precolumbino, hier werden Kunstwerke aus allen Teilen Südamerikas vorgestellt, teilweise über 5.000 Jahre alt. Danach werden wir noch den Cerro San Cristobal ersteigen, 500 Meter über der Stadt gelegen bietet er phantastische Ausblicke auf dieselbe. Also ein erster Formtest vor den großen Bergen.

3. Reisetag: Farellones
Heute nehmen wir uns bereits den ersten größeren Berg vor, wir fahren ins nahe gelegene Skigebiet von Farellones. Da hier im Sommer recht wenig los ist müssen wir mit dem Taxi hinauffahren, können uns dafür aber direkt an den Ausgangspunkt unserer Wanderung bringen lassen. Wir wandern nun durch alpin anmutende Landschaften bis auf einen Berggipfel von gut über 3000 Metern. Dabei genießen wir die wunderbare Berglandschaft ringsum, gekrönt von den Eiswänden des Cerro de Plomo, immerhin über 5500 Meter hoch. Nach der Tour fahren wir zurück nach Santiago, wo wir noch einmal übernachten.

4. Reisetag: San Fernado - Termas de Flaco
Heute steht zuerst eine Busreise auf dem Programm, gut 2 Stunden brauchen wir von Santiago nach Süden bis San Fernando. Hier steigen wir um und es geht noch einmal 2,5 Stunden weiter bis Termas de Flaco. Diese Strecke gehört sicherlich zu den aussichtsreichsten des Landes. Es geht durch wilde Schluchten, durchzogen mit rauschenden Wasserfällen und überkront von wilden Felsbergen. Dazu gesellen sich interessante Vegetationsformen und wilde Gebirgsflüsse. Im Ort angekommen schauen wir uns noch mal um, wer möchte kann auch schon ein erstes Mal die Thermalbäder antesten.

5. Reisetag: Wasserfall
Heute wird endlich wieder gewandert. Die herrliche Umgebung lädt geradezu dazu ein, direkt vom Hotel aus starten wir in Richtung eines auffälligen Wasserfalles. Dem steigen wir entgegen bis wir ihn überhöht haben. Dann steigen wir auf schlechter werdenden Spuren noch weiter hoch bis an den Fuß der großartigen Felsberge. Je nach Verfassung und Zeit können wir bis zum ersten Gipfel hinaufsteigen.

Dazu sind allerdings deutlich über 1000 Höhenmeter zurückzulegen.



6. Reisetag: Unbekannter Felsgipfel
Heute wird wiederum Berggestiegen - diesmal von der anderen Talseite aus.

Wir überqueren den Fluss auf einer wackligen Hängebrücke und steigen auf steilen Lamapfaden einem sattgrünen Sattel entgegen. Hin und wieder müssen wir etwas sumpfige Wiesenlandschaften durchqueren, aber meistens lassen sie sich gut umgehen. Neben Eidechsen sind übrigens Pferde und Kühe unsere treuesten Begleiter. 2 Mal muss ein Bach überquert werden, eine Möglichkeit Wasser nachzuholen. Von Sattel wenden wir uns nach Links unserem scheinbar namenlosen Gipfelziel zu. Mit jedem Schritt weitet sich das Panorama und immer mehr zum Teil auch schneebedeckte Berggestalten kommen zum Vorschein. Besonders eindrucksvoll ist der Vulkan Tingiriuica, dessen weißgefärbte Kuppe ebenmäßig zu uns herüber schaut. Leider wäre für diesen über 4000 Meter hohen Gipfel eine kleine Expedition notwendig. Aber auch von unserem Gipfel ist der Blick phantastisch. Tief unter uns liegt Termas de Flaco wohin wir auf dem gleichen Weg wieder absteigen.

7. Reisetag: Villarica
Den heutigen Tag verbringen wir größtenteils im Bus, zuerst fahren die herrliche Strecke von Termas de Flaco nach San Fernando zurück, von dort nehmen wir dann den ersten Bus nach Villarica, wo wir spät Abends eintreffen werden. Dabei durchfahren wir herrlich grüne und bewaldete Landstriche die teilweise an unser ach so geliebtes Heimatland erinnern.



8. Reisetag: Lago Villarica
Nach den anstrengenden letzten Tagen ruhen wir uns erstmal etwas aus. Es steht ausruhen am Strand auf dem Programm, schöner kann man sich kaum erholen. Immer den perfekten weißen Vulkankegel im Blick bräunen wir uns an schwarzen Sandstränden aus vulkanischen Sanden. Wer möchte kann auch eine Rundtour in die nähere Umgebung unternehmen.

9. Reisetag: Vulkan Villarica
Sicherlich einer der Höhepunkte der Tour ist die Besteigung des Vulkans Villarica. Dazu nähern wir uns früh am Morgen der ebenmäßigen Eiskuppe. Man kann zwar relativ nah an den Berg heranfahren, trotzdem bleiben uns satte 1300 Höhenmeter übrig. Immerhin kann man den Berg an einem Tag schaffen. Es geht nicht allzu schwierig über eher weichen Schnee im Zickzack hinauf, meistens geht es ohne Steigeisen.

Nach guten 6 Stunden stehen wir dann am Kraterrand und bestaunen die atemberaubende Fernsicht und vor allem das unruhige Innere des Vulkanes, immerhin einer der aktivsten der Erde. Fast ständig begleitet ihn eine Rauchfahne. Mangels Alternativen steigen wir am Aufstiegsweg auch wieder ab und lassen uns zurück nach Vilarica kutschieren.

10. Reisetag: Puerto Varas
Nach diesem anstrengenden Tag lassen wir es heute gemütlicher angehen. Wir lassen den Busfahrer für uns arbeiten und fahren durch wiederum erstaunlich grüne und blühende Landschaften weiter gen Süden nach Puerto Varas. Dabei kreuzen etliche weitere Seen unseren Weg. Wir übernachten in Puerto Varas und schauen uns vorher noch ein bisschen die Stadt an.

11. Reisetag: Wanderung Laerchenpark
Der heutige Trek beginnt im Norden des Sagazo Sees und führt durch herrliche Bergwälder von erstaunlicher Vielfalt. Nach 2 stunden haben wir den Ostrand des Sees erreicht und eine weitere Stunde brauchen wir bis zur benachbarten Laguna Fria. Weiter geht es durch 3500 Jahre alte Lärchenwälder bevor wir zum Auto zurückkehren. Übernachtung wiederum in Puerto Varas.

12. Reisetag: Vulkan Calbuco
Der zweite große Berg über dem See von Puerto Varas ist der Calbuco, diesen nehmen wir uns zuerst vor.

Wer möchte kann einen Teil mit sehr zugänglichen und auch für Nichtreiter geeigneten Pferden bewältigen, ab dem Wasserfall Salto Caliente, immerhin 50 Meter tief, geht es dann aber endgültig zu Fuß weiter. Ein aussichtsreicher Aufstieg über vulkanische Aschen, interessante Felsformation und am Ende Schnee liegt vor uns. Natürlich ist auch die Aussicht vom Feinsten, vor allem der weite Blicke über den riesigen See direkt unter uns. Nach dem Abstieg geht es zurück nach Puerto Varas.



13. Reisetag: Birdwatching
Um uns etwas von den Strapazen des gestrigen Tages zu erholen steht heute eine Vogelbeobachtung an. Dafür fahren wir auf der Autobahn Richtung Puerto Montt bis Maullin wo wir an eine Fluss gleichen Namens gelangen. Von hier geht es über Feldwege weiter zur Halbinsel Amortajado. Entlang der beiden kleineren Flüsse Rio Rey und Rio San Pedro Nolasco gibt es eine schier unglaubliche Vielfalt von Vögeln.

Von hier aus starten wir mit dem Motorboot nach Amortajardo und wandern in 5 Stunden zum höchsten Punkt. Praktisch alle vorstellbaren Arten von Seevögeln sind hier anzutreffen. Danach geht es auf ähnliche Weise wie zuvor zurück nach Puerto Varas.

14. Reisetag: Vulkan Osorno
Die Besteigung dieses Eis überzogenen Bergriesen ist sicherlich noch mal einer der absoluten Höhepunkte dieser Reise, auch dem Anspruch nach. Auch dieser Berg kann an einem Tag bestiegen werden, wozu wir aber sehr früh aufstehen müssen. Anders als am Villarica sind die Flanken hier deutlich steiler und zahlreiche Spaltenzonen durchziehen den weitläufigen Gletscher. Etwa 4 Stunden Aufstieg sind über zum Teil 50 Grat steile Eisflächen auf den 2.650 Meter hohen Bergriesen anzusetzen. Dazu noch mal 2 bis 3 Stunden Abstieg. Oben ist der Blick an klaren Tagen schier ungetrübt, vor allem der 3.400 Meter hohe nahe gelegene Tronador besticht mit seiner ebenmäßigen Form. Unter uns breite sich der fast endlose See aus, mit Puerto Varas am Rand. Genau dort müssen wir heute noch wieder hin, was wir ohne Probleme schaffen sollten.

15. Reisetag: Ausruhen
Reservetag falls das Wetter am Osorno nicht mitspielt. Ansonsten ist heute Ausruhen angesagt. Auch Puerto Varas hat herrliche schwarze Sandstrände. Wer möchte kann sich allerdings auch von unserer Partneragentur in Puerto Varas eine Raftingtour organisieren lassen, bzw. sich einer anschließen.

16. Reisetag: Fahrt Santiago
Mit der langen Rückfahrt nach Santiago von etwa 15 Stunden ist dieser Tag bereits ausgefüllt. Wir werden wohl die Nacht mit brauchen und dann am nächsten Morgen in der Hauptstadt eintreffen. Zum Glück sind die Busse in Chile recht komfortabel und es bleibt genug Platz für alle Körperteile. Die Sitze in unserem Semicamabus lassen sich weit nach hinten verstellen, sodass wir schlafen können müssten.

17. Reisetag: Cajon de Maipo
Für heute bietet sich noch mal ein Tagesausflug an, da Santiago sich ja bereits in unmittelbarer Nähe der Anden befindet. Dabei steuern wir San Gabriel an, wo wir die gewaltigen Wasserfälle oder Cascadas de las Animas bewundern werden, welche sich dort in mehreren Etappen talwärts stürzen. Die Wasserfälle sind im Cajon de Maipo gelegen, den wir ca. 50 km. von Santiago entfernt auf einer aussichtsreichen Strecke direkt am Rio Maipo entlang erreichen. Dorthin geht es auch wieder zurück, Übernachtung und Abendessen finden dann in Santiago statt.

18. Reisetag: Rückflug
Der traurigste Tag der Tour, denn nun geht es nach Deutschland zurück. Selbstverständlich begleitet sie unser Reiseleiter noch zum Flughafen. Nach der Verabschiedung geht es mit Zwischenstopp in Madrid zurück nach Hause. Vorher aber überfliegen wir noch mal Chile. Interessante Tiefblicke auf die Anden und das Amazonasgebiet rufen uns die vielen außergewöhnlichen Erlebnisse auf der Tour noch mal in Erinnerung und bieten reichlich Nahrung für neue Reiseideen und Tourenpläne. Es muss ja nicht das letzte Mal Südamerika gewesen sein.

Thomas Wilken
Thomas Wilken Tours

Vita

Herzlich willkommen bei Thomas Wilken Tours. Ein neuer Name und eine neue Idee. Reisen nach Südamerika mit neuem Konzept.

Nahe an den Menschen und umweltverträglich stelle ich in kleinen Gruppen eine Region vor, die immer wieder aufs neue fasziniert.

Die Zielländer sind Peru, Bolivien, Ecuador und Chile, also alles Länder, welche einige der schönsten Bergregionen der Anden beheimaten und zu den Traumzielen vieler Bergsteiger zählen. Atacama Wüste, Salar de Uyuni, Maccu Piccu, Titicacasee, Sajama, Chimborazo, Huayna Potosi, Misti, Tungurahua oder Cotopaxi das sind sicherlich Namen, die nicht nur bei Bergsteigern Sehnsucht auslösen können. Das Amazonasgebiet, Wüsten und kolonial geprägte Städte wie Quito, La Paz, Potosi, Lima oder Arequipa runden das Programm ab.
Mehr dazu auf: www.suedamerikatours.de


Allen Touren gemein ist die Besteigung mindestens eines ganz großen Andenberges, wobei die Schwierigkeiten deutlich variieren. In allen Fällen handelt es sich aber um einen der Höhepunkte in jeder Bergsteigerlaufbahn.

Kleine Gruppen von 4 bis höchstens 10 Teilnehmern gewährleisten eine sehr intensive Betreuung aller Gäste.


Intensive Kontakte mit den Einheimischen, eine deutliche Annäherung an deren Lebensweise und der zeitweise Verzicht auf Luxus ermöglichen einen einfachen Zugang zur andinen Kultur.

Vor Ort arbeite ich mit einheimischen Agenturen und Führern zusammen, damit unser Geld direkt den Menschen in diesen durchweg ärmeren Ländern zugute kommt. Dabei ist die Ausbildung der Bergführer mittlerweile so gut und umfangreich, das allerhöchster europäischer Sicherheitsstandart gewährleistet werden kann.
Inkapirca - Das Maccu Piccu Ecuadors.


Diese Zusammenarbeit mit lokalen Partnern in Kombination mit dem Verzicht auf Inlandsflüge und übertriebenen Luxus sind auch die Hauptgründe für die vergleichsweise sehr niedrigen Preise.






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