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19.10.2021 | 19:46 | 735 Touren
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Regionen zur Auswahl: Seengebiet

Bergsteigen im argentinischen Seengebiet mit
Tronador, Lanin und Cerro Lindo

Bariloche :: Lanin :: Tronador




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18 Tage

2-10

3/5

2.095,00 €

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Bergbesteigungen ueber Bariloche, El Bolson und im Lanin Nationalpark

Das argentinische Seengebiet zählt ohne Zweifel zu den schönsten und vielfaeltigsten Berglandschaften des Südamerikanischen Kontinentes. Klassiker der Region sind die Eisberge wie Tronador oder Lanin, aber es gibt auch zahlreiche unbekannte Traumgipfel die kaum einmal Besuch erhalten wie der Cerro Lindo über El Bolson oder Cerro Lopez und Cerro Granitico bei Bariloche. Leicht zu erreichen ist der Cerro Colorado bei San Martin de los Andes, auch im Lago Puelo Nationalpark finden wir lohnende Touren vor.

Unsere Tour verbindet diese Highlights mit der Megametropole Buenos Aires und der Provinzhauptstadt des nördlichen Patagonien Neuquen. Nach den Gipfelbesteigungen werden wir uns dort der Beobachtung diverser Dinosaurierspuren widmen.

1. Reisetag: Ankunft in Buenos Aires

Heute beginnt unsere Tour ins Seengebiet erstmal optional mit einer kurzen Besichtigung der Hauptstadt Argentinines, Buenos Aires. Uebernachtung in Buenos Aires

2. Reisetag: Flug nach Bariloche

Ein atemberaubender Flug über die Andenkette wartet auf uns, der eines der Touristenzentren schlechthin in Argentinien zum Ziel hat, Bariloche. Der Nobelskiort befinden sich direkt am Ufer des tiefblauen Lago Nahuel Huapi und unterhalb des steilwandigen Cerro Catedral. Hier startet unser Programm durch das argentinische Seengebiet.

Übernachtung in Bariloche.

3. Reisetag: Rundwanderung Cerro Bella Vista

Heute lassen wir es erstmal langsam angehen. Nur 1500 Meter hoch liegt unser erstes Ziel der Cerro Bella Vista. Dieser hält was er verspricht denn unsere Rundwanderung bietet prächtige Tiefblicke auf den Lago Nahuel Huapi und eine grandiose Fernsicht auf zahlreiche Hochgipfel. Die Tour ist nicht allzu anstrengend und auch die gut 700 Hm die es zu ueberwinden gilt sind eher moderat.

Übernachtung in Bariloche.

4. Reisetag: Besteigung Cerro Lopez

Wiederum hält sich die Anfahrtslänge mit einer guten halben Stunde in sehr angenehmen Grenzen. Auf immerhin knapp 2100m steigen wir heute zum Cerro Lopez hinauf. Der Weg ist zuerst breit und gut zu begehen, spaeter erwarten uns Schutthalden und normalerweise auch einige Schneefelder. Der Lohn ist gewaltig, nicht nur das gesamte Nahuel Huapi Massiv liegt vor uns, auch die Ausmasse des Seengebietes im Allgemeinen und des Lago Nahuel Huapi werden hier oben deutlich. Wohin man auch Blickt, Seen, Wälder und Vulkanberge.

Übernachtung in Bariloche.

5. Reisetag: Besteigung Cerro Granitico

Der Cerro Granitico südlich von Bariloche wird fast nie bestiegen , umso schöner für uns haben wir doch diesen praechtigen Hochgipfel in der Regel ganz für uns alleine. Der Aufstieg ist mühsam und erfordert auch einiges an Trittsicherheit, lohnt aber definitiv die Mühe. Über 1000 Höhenmeter müssen wir hinaufsteigen um die von keinem höheren Berg ernsthaft gestörte Fernsicht zu geniessen.

Übernachtung in Bariloche.

6. Reisetag: Aufstieg zum Refugio Otto Meiling

Wiederum starten wir südlich von Bariloche, diesmal dauert die Anfahrt allerdings deutlich länger, etwa 2,5 Stunden. Aber das lohnt sich. Das Refugio Otto Meiling wo wir heute Übernachten werden bietet prachtvolle Aussichten und mit etwas Glück einen herrlichen Sonnenuntergang. Dazu ist es gemütlich eingerichtet und reicht uns ein lohnendes Abendessen. Vorher allerdings heisst es aufsteigen, denn gut 1000 Höhenmeter müssen überwunden werden bevor wir die Vorzüge des Hüttenlebens geniessen können.

7. Reisetag: Tronador Gipfelbesteigung

Früh starten wir heute in den Tag, denn der Anstieg ist lang. Noch 1500 Höhenmeter liegen vor uns um den Tronador Hauptgipfel zu erreichen. Dabei führt der Grossteil des Aufstieges über Eis und Schnee sodass wir für den heutigen Tag Steigeisenerfahrung benötigen. Um nicht zu spät über die Eisflächen abzusteigen ist ein Aufbruch mitten in der Nacht notwendig. Zu gigantisch sind die Ausblicke, zu gewaltig die nahen Gletschermassen als das uns dieser Umstand stören könnte. Oben breitet sich nahezu die gesamte Südkordillere Chiles und Argentiniens vor uns aus, viele Hochgipfel stechen heraus, wie der Lanin, Calbuco, Villarica oder der Osorno.

Nachdem wir zurück zur Hütte abgestiegen sind übernachten wir noch einmal in dem urigen Refugio.

8. Reisetag: Abstieg und Weiterfahrt nach El Bolson

Heute liegt endlich mal kein Aufstieg vor uns, nur der Restabstieg vom Refugio Otto Meiling zur Pampa Linda muss absolviert werden. Dort wartet schon unser Fahrzeug und wir machen uns gleich auf den Weg nach El Bolson, dem Wanderparadies weiter südlich. Hier werden wir auch übernachten. Früher noch Aussteigerzentrum hat sich El Bolson zu einer schmucken Kleinstadt gemausert, ohne von Hochhäusern oder ähnlichen baulichen Highlights zugepflastert worden zu sein. Zudem erwartet uns hier ein angenehmes und mildes Klima auf nur noch 250 Metern Meereshöhe.

9. Reisetag: Nationalpark Lago Puelo

Zwar gehoert der Nationalpark Lago Puelo zu den kleinsten in Patagonien, bietet aber allerhand Abwechslung. Zum Beispiel die westlichsten Valdivianischen Regenwälder überhaupt, Pudus und Huemuels, Nalcas und natürlich mehrere grosse Seen und eindrucksvolle Felsberge. Wir werden einen aussichtsreichen Rundweg oberhalb des Lago Puelo selbst erwandern und dabei einiges über die vielfältige Flora und Fauna dieser Region erfahren. Am Nachmittag bleibt etwas Zeit um am Playito, einem kleinen Sandstrand am Seeufer zu baden.

Übernachtung in El Bolson.

10. Reisetag: Aufstieg Refugio Lindo

Heute zieht das Programm wieder etwas an. Steil, lang und mühsam ist der Aufstieg zum Refugio Lindo. Lange Zeit steigen wir steil hinauf, durch dichte Bergwälder und auf schmalen Pfaden. Ziemlich weit erst oben bringen ein malerischer See und später immern wieder lichte Stellen zwischen den Bäumen Abwechslung in den Aufstieg. Erst kurz vor Schluss zeigt sich das Refugio selbst, überragt von gewaltigen Felsriesen. Eine Lichtung läd zum Rasten ein, hier lässt sich der Rest des Tages angenehm verbringen. Wer möchte kann aber auch schon mal etwas die nähere Umgebung erkunden.

11. Reisetag: Cerro Lindo Gipfel

Nun geht es weiter bergauf, erstmal durch eine Art Felsentor mit umfassenden Tiefblicken auf die umliegenden Wälder. Dann kreuzt ein kleienr See unseren Weg und die Umgebung wandelt sich in komplett baumlose Landschaften mit malerischen Bächen und Felsformationen. „Unser“ Gipfel versteckt sich hinter 2 Tälern und einem weiteren See in welchem oft Eisbrocken schwimmen. Am Schluss stellt sich uns ein Schneefeld in den Weg und die letzten Meter brauchen wir sogar mal die Hände. Hier können wir weit, weit über das Land blicken, eigentlich über 2 Länder bis nach Chile hinein. Neben dem im Norden dominierenden Tronador fallen etliche namenlose Hochgipfel ins Auge und wecken weitere Begehrlichkeiten.

Wir steigen heute noch komplett nach El Bolson ab wo wir auch noch einmal übernachten werden.

12. Reisetag: Fahrt nach San Martín

Heute steht die längste Autofahrt der gesamten Tour an, aber keine Angst allzu lange dauert die trotzdem nicht. In 4 Stunden schon dürften wir es nach San Martin de los Andes geschafft haben unserem nächsten Etappenziel und Übernachtungsort. Die Strecke ist sehr aussichtreich und führt an zahlreichen tiefblauen Seen und mächtigen Felsbergen vorbei. Langweilig sollte uns auf dieser Fahrt also nicht werden. Am Nachmittag können wir noch etwas am Lago Lacar entlang wandern der direkt an den Ort San Martin angrenzt.

13. Reisetag: Cerro Colorado

Nach dem gestrigen Ruhetag steht nun wieder eine Wanderung auf dem Programm. Mit 700-800 Höhenmetern gestaltet sich diese aber recht moderat und bietet viel Zeit zum Schauen und Geniessen. Oberhalb der Baumgrenze und am Gipfel des Cerro Colorado beherrscht der alles überragenden Lanin das Bild, aber auch viele der zahlreichen Seen sind sichtbar. Ebenso imponieren die beiden Zwillingsvulkane Mocho und Coshoenco auf der chilenischen Seite.

Nach dem Abstieg fahren wir die 20 km zurück nach San Martin wo wir nochmal übernachten werden.

14. Reisetag: Hüttenaufstieg Lanin

Von San Martin ist es nicht allzu weit zum Ausgangspunkt für den Lanin. Am Parkplatz starten wir nach der unvermeidlichen Registrierung in Richtung Refugio BIM. Nachdem wir eine weite Ebene durchquert haben geht es nachhaltig Bergauf. Alle 3 in Frage kommenden Hütten liegen auf einem Bergsporn und bieten weite Ausblicke bis nach Chile hinein. Vor allem Llaima und Villarica sind schon von weit unten deutlich auszumachen. Wirklich schön sind diese Hütten zwar nicht, aber immerhin brauchen wir keine Zelte mit hoch zu tragen. Kochen tun wir ebenfalls selbst, die Nacht wird sowieso kurz.

15. Reisetag: Gipfel Lanin

Heute steht der sprichwörtliche Höhepunkt der Reise an, die Besteigung des 3776m hohen Lanin. Dazu müssen wir uns früh schon aus den Schlafsäcken schälen, denn der Aufstieg ist lang. Zuerst erwartet uns rutschiges Geröll, später Schneefelder und am Schluss normalerweise harter Firn. Wirklich technisch Anspruchsvoll ist der Berg aber nicht, nur am Schlussbereich sind einige Stellen ein wenig ausgesetzt. Dann ist der Gipfel erreicht, die Szenerien aus Bergen, Seen und Wäldern scheinen nicht enden zu wollen. Man fühlt sich zurecht auf dem Dach des Seengebietes, denn höher geht es hier nicht und alle anderen Berge erheben sich in respektvollem Abstand unter uns. Leider müssen wir auch irgendwann wieder runter, was auf dem Aufstiegsweg bewerkstelligt wird. Wir übernachten nochmal in einem der windigen Refugios.

16.Reisetag: Abstieg Lanin und Fahrt nach Neuquen

Nach den Anstrengungen von Gestern geht es heute nur noch bergab. Aber trotzdem sind wir noch 2-3 Stunden unterwegs bevor wir das Fahrzeug erreicht haben. Wir starten gleich durch ins nahe gelegene Neuquen wo wir auch übernachten werden.

17. Reisetag: Dinosaurierspuren

Um Neuquen herum gibt es eine der berühmtesten Fundorte für Saurierspuren, denen wir als Abschluss nachspüren möchten. Dazu ist zwar nochmal eine Anfahrt notwendig, aber die Fundorte sind jede Mühe wert.

18. Reisetag: Rueckflug

Leider geht auch diese Reise irgendwann mal zu Ende, heute ist es soweit. Auf dem Rückflug über Buenos Aires lassen sich nochmal viel Erlebnisse Revue passieren und der aussichtsreiche Flug bietet viel Raum zum Enddecken neuer Ziele. Es muss ja nicht das letzte Mal Südamerika gewesen sein.

Thomas Wilken
Thomas Wilken Tours

Vita

Herzlich willkommen bei Thomas Wilken Tours. Ein neuer Name und eine neue Idee. Reisen nach Südamerika mit neuem Konzept.

Nahe an den Menschen und umweltverträglich stelle ich in kleinen Gruppen eine Region vor, die immer wieder aufs neue fasziniert.

Die Zielländer sind Peru, Bolivien, Ecuador und Chile, also alles Länder, welche einige der schönsten Bergregionen der Anden beheimaten und zu den Traumzielen vieler Bergsteiger zählen. Atacama Wüste, Salar de Uyuni, Maccu Piccu, Titicacasee, Sajama, Chimborazo, Huayna Potosi, Misti, Tungurahua oder Cotopaxi das sind sicherlich Namen, die nicht nur bei Bergsteigern Sehnsucht auslösen können. Das Amazonasgebiet, Wüsten und kolonial geprägte Städte wie Quito, La Paz, Potosi, Lima oder Arequipa runden das Programm ab.
Mehr dazu auf: www.suedamerikatours.de


Allen Touren gemein ist die Besteigung mindestens eines ganz großen Andenberges, wobei die Schwierigkeiten deutlich variieren. In allen Fällen handelt es sich aber um einen der Höhepunkte in jeder Bergsteigerlaufbahn.

Kleine Gruppen von 4 bis höchstens 10 Teilnehmern gewährleisten eine sehr intensive Betreuung aller Gäste.


Intensive Kontakte mit den Einheimischen, eine deutliche Annäherung an deren Lebensweise und der zeitweise Verzicht auf Luxus ermöglichen einen einfachen Zugang zur andinen Kultur.

Vor Ort arbeite ich mit einheimischen Agenturen und Führern zusammen, damit unser Geld direkt den Menschen in diesen durchweg ärmeren Ländern zugute kommt. Dabei ist die Ausbildung der Bergführer mittlerweile so gut und umfangreich, das allerhöchster europäischer Sicherheitsstandart gewährleistet werden kann.
Inkapirca - Das Maccu Piccu Ecuadors.


Diese Zusammenarbeit mit lokalen Partnern in Kombination mit dem Verzicht auf Inlandsflüge und übertriebenen Luxus sind auch die Hauptgründe für die vergleichsweise sehr niedrigen Preise.






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