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08.06.2026 | 18:20 | 737 Touren
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Wanderung Cochabamba

geführte Wanderungen rund um Cochabamba

Cochabamba, die viertgrößte Stadt Boliviens, liegt auf einer Höhe von 2 558 Metern in einem fruchtbaren Becken inmitten einer Landschaft aus zahlreichen Hügeln und Feldern. In dem die Stadt nach Nordwesten hin begrenzenden Gebirgszug der Cordillera erhebt sich der Cerro Tunari, er ist mit seinen 5.035 Metern der höchste Gipfel in Zentralbolivien. In der Region um die Stadt herum und vor allem im Gebirge gibt es zahlreiche interessante Wanderrouten zu entdecken.

So führt zum Beispiel eine Vier-Tages-Tour zum Cerro Tunari, dabei wird nicht nur der Aussichtsberg Cerro Tunari erstiegen, sondern es werden auch einige malerische Seenlandschaften durchwandert und unberührte Berglandschaften erkundet.
 

Das koloniale Cochabamba

Am ersten Tag nach der Ankunft in Cochabamba erfolgt der Transfer zum Hotel. Anschließend ist genügend Zeit für einen Stadtbummel durch das koloniale Zentrum von Cochabamba. Am Nachmittag wird dann der größte Straßenmarkt des Landes besucht, wo man einen Blick auf die zahlreichen exotischen Produkte werfen kann. Am Abend wird dann auch die zweitgrößte Christusstatue der Welt besucht. Auf dem Cerro San Pedro über der Stadt gelegen, besteigt man die Aussichtsplattform und genießt einen herrlichen Blick über das Tal von Cochabamba. Am zweiten Tag geht es weiter zu der im Jugendstil errichteten „Villa Albina“, dem Landsitz eines einstigen Zinnbarons. Oben am Berg in einem 30 Hektar großen Privatwald liegt das exquisite Hotel mit einem gigantischen Ausblick über das Tal und die Stadt. Am Nachmittag führt dann eine erste Eingewöhnungstour vom Hotel einen steilen Bergfuß hinauf. Auf etwa 400 Höhenmetern bietet sich dann ein überaus beeindruckender Blick über das Hochtal des Rio La Llave mit den Gipfeln des Tunari-Massives im Hintergrund.

Der Weg führt weiter über den ziemlich steil aufsteigenden Bergkamm und die Wanderung führt durch ein Wäldchen weiter abwärts zum Rio La Llave, wo im Dorf Chaqui Potrero eine Fahrgelegenheit wartet und die Wanderer zurück zu Ihrem Hotel bringt. Am dritten Tag geht die Reise weiter im Allradfahrzeug. Auf einer gepflasterte Serpentinenstraße geht es raus aus dem Tal, bis die Gruppe oberhalb von Cochabamba auf eine bemerkenswerte Berglandschaft trifft. Dort begegnet man auch öfters den dort oben weidenden Lamas und Alpakas. Eine teilweise nur schlecht zu befahrende Steinpiste bringt dann die Gruppe hinauf zum Ausgangpunkt, dem Laguna Macho auf einer Höhe von mehr als 4.500 Meter. Dann beginnt die Besteigung des Cerro Turani, dem mit 5.035 Metern höchsten Berg Zentralboliviens. Auf ausgetretenen Lamapfaden und über einen steilen Schotterhang erreicht man den Gipfelkamm, von dem sich ein faszinierender Ausblick über die Gletscher der Cordillera Quimsa Cruz bis hin zu den östlichsten 6.000ern der Königskordillere um La Paz eröffnet. Nach einer ausgiebigen Rast auf dem Gipfel wandert man auf einer anderen Route wieder hinab zur Laguna Macho, wo das Fahrzeug wartet. Nach einer ausgedehnten Erholungspause am Ufer des idyllischen Bergsees geht es auf den Rückweg zum Berghotel über dem Cochabambatal. Am vierten und letzten Tag erfolgt schließlich der Transfer zum Busbahnhof oder Flughafen, von wo aus die Rückreise oder die Weiterreise zum nächsten Ziel in Bolivien erfolgt.

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