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23.01.2021 | 13:27 | 730 Touren
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Mit den Radln in die Berge

Almwege :: Alpencross :: gepflegte Bergstraßen



durch die Uinaschlucht (Alpencross)
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1 Tag

ab 2

3/5

100,00 €

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am Stilfserjoch im Schneesturm



Bike und Berg gehören zusammen, und nicht erst seit der Erfindung des Mountainbikes. Schon in den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts sind die Pioniere des Alpinismus mit den Radln in die Berge gefahren. So sind die beiden Berchtesgadener Bergsteiger Kurz und Hinterstoißer mit ihren Rädern bis in die Schweiz gefahren, um die Eigernordwand zu besteigen.

Und wer kennt nicht die Anekdote von Hermann Buhl, der auf der Heimfahrt von der Besteigung der Badile Nordostwand während der Fahrt eingeschlafen ist, die Innbrücke verfehlte und geradewegs in den Fluß radelte.

In den 60er und 70er Jahren wurde es still um das Fahrrad am Berg, aber mit dem Mountainbike hat das Bergradeln eine Renaissance erfahren. Für uns ist das Bike ein Hilfsmittel am Berg wie der Eispickel oder das Seil. Mountainbiken ist eine Form des Bergsteigens geworden. Man unternimmt Tagesausflüge mit dem Bike, nützt es, um über Almwege zum Ausgangspunkt für Wanderungen oder Klettertouren zu kommen, oder überquert in einer mehrtägigen Reise die Alpen.

Der Alpencross von Oberstdorf zum Gardasee ist zum faszinierenden Erlebnis geworden. Auch ich habe schon oft die Alpen auf verschiedenen Routen mit dem Bike überquert. Der Chiemgau ist ein wahres Paradies für Biker. Unsere gepflegten Bergstraßen, eine Vielzahl an Bergseen und vor allem die gut geführten Almen mit ihren netten Sennerinnen und ihrem reichhaltigen Angebot an selbstgemachten Spezialitäten wie Topfenstrudel, heimische Speck- und Käseplatte und Ähnliches sind ein dickes Argument für dieses Bikerevier.

Franz Lindlacher
be-lindlacher

Vita

Franz Lindlacher, geb. 1954, von Beruf Industriekaufmann und Dipl. Sozialpädagoge mit Zusatzausbildungen zum Suchtkrankentherapeuten und Erlebnispädagogen. Als Referent bin ich beim Informationsdienst Erlebnispädagogik sowie beim Bayerischen Jugendring.registriert.
Ich war vor allem im Bereich der Suchtkrankentherapie sowie als Leiter einer Einrichtung für erziehungsschwierige Jugendliche tätig. Dort konnte ich immer wieder die positiven Resultate von naturnahen, erlebnispädagogischen Maßnahmen erleben. Von der individuellen Vorbereitung auf Bergläufe wie den Hochplattenlauf bis zu pädagogischem Klettern, Rafting, Schneeschuhwanderungen habe ich mit diesen Jugendlichen das ganze Spektrum der Erlebnispädagogik praktiziert.
Als Pädagoge bin ich in erster Linie im Bereich der Flexiblen Hilfen für Jugendliche tätig. Aber auch da versuche ich, die alpine Erlebnispädagogik anzuwenden. So nutze ich jede sich bietende Möglichkeit, den von mir betreuten Jugendlichen die Berge näherzubringen.

Skitour in den Sarntaler Alpen
In der Freizeit war ich als Raftingführer auf der Tiroler Ache bei Sport Lukas und als Mountainbikeguide bei Seracjoe tätig.
Beim Deutschen Alpenverein biete ich als Skihochtourenführer Kurse im Bergsteigen, Klettern und Skibergsteigen an (siehe unter Neues & Altes ).
Weiter gebe ich Kurse beim Bildungswerk Rosenheim (ebenfallsunterNeues & Altes zu findenidi
Jetzt führe ich meine alpinsportlichen, bergführerischen Kenntnisse mit den pädagogischen zusammen. Der Chiemgau mit seinen Bergen, Kletterfelsen, Flüssen und dem Chiemsee ist bestens geeignet für Erlebnispädagogische Maßnahmen und soziales Training.


Ziele der Erlebnispädagogik

Stärkung der Persönlichkeit
Im Rahmen erlebnisorientierter Maßnahmen kann man auf ganz ungewohnte Art und Weise erfahren, was man zu leisten in der Lage ist. So können verschüttete Potentiale entdeckt, latent vorhandene Stärken ausgebaut und Grenzen überwunden werden, die schließlich personelle Eigenkräfte bilden.
Förderung sozialer Kompetenzen
Vertrauensvolle Beziehungen sind die Grundlagen für selbstbewusstes Handeln. Um Vertrauen in menschliche Beziehungen zu fassen, können erlebnisorientierte Maßnahmen (z.B. sich von jemandem beim Klettern ‘sichern’ lassen) mit ihrem fast ausschließlich auf vertrauensvolle Kooperation ausgerichteten Charakter beitragen. Festzustellen, dass zusammen mehr erreicht werden kann, Anerkennung von anderen zu erfahren, Verantwortung für andere zu übernehmen, mit ehrlichen und kritischen Rückmeldungen umgehen zu lernen sind Beispiele, wie sich soziales Handeln entwickeln kann.
Entwicklung von Verhaltensalternativen
Eine Auseinandersetzung mit den eigenen Verhaltensmöglichkeiten findet während der Aktion mit sich selbst und anhand einer konstruktiven Reflexion nach der Aktion mit der Gruppe statt. Dies führt zwangsläufig zu einem Überdenken der eigenen Handlung, das pädagogisch dazu genutzt werden soll, sich z.B. mit den Reaktions- und Handlungsmöglichkeiten gegenüber Ängsten und Unsicherheiten zu befassen oder evtl. auftretende Misserfolgserlebnisse zu überwinden und Herausforderungen nochmals anzunehmen.
Körperliche Vitalisierung
Sich des eigenen Körpers, dessen Leistungsfähigkeit und sinnlicher Wahrnehmung bewusst werden sowie das Antizipieren leiblicher Energie ist ein wichtiger Schritt sich selbst zu erfahren.

Sprachen

  • Deutsch


Lizenz/Training

  • Ja

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