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04.06.2026 | 12:59 | 737 Touren
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Kanutouren Brandenburg

 

Geführte Kanutouren in Brandenburg

Bei Kanutouren auf der Havel hat man eine gute Möglichkeit, die schönsten Landschaften in Brandenburg so intensiv wie möglich erleben zu können. Der Fluss zeigt seinen Gästen im Naturpark Westhavelland eine sehr reizvolle Seite. Mit dem Kanu kann man zum Beispiel von der Stadt Brandenburg an der Havel bis nach Havelberg fahren und auch auf den Havelseen sind Kanutouren sehr gut möglich. Als eines der Hauptkanuzentren in Brandenburg gilt Mildenberg/Zehdenick. Es besteht die Möglichkeit, Touren unter anderem an die Schleuse Bredereiche oder Kannenburg zu machen. Zusätzlich gibt es noch eine Menge an Strecken entlang der Havel in Brandenburg.

Man kann auch in einer Großstadt wie in Berlin im Bezirk Spandau ein Kanu ausleihen. Die Region rund um die Millionenstadt gehört jedenfalls zu den schönsten Landschaften in Brandenburg. Kanufahren kann man etwa bis zur Havelinsel Werder, diese ist umgeben von den Havelseen Schwielowsee, Großer Zernsee, Glindower See, und Großer Plessower See.

Eine beliebte Reiseregion für Kanubegeisterte ist der Spreewald ist, auf einer Länge von etwa 1.000 Kilometern stehen zahlreiche Möglichkeiten für Kanutouren zur Verfügung. Charakteristisch für die Region sind die natürlichen und künstlichen Verzweigungen der Spree. Der Spreewald ist seit dem Jahr 1991 ein Biosphärenreservat und demzufolge überaus wichtig für den Naturschutz der Region. Durch die ausgedehnten Verzweigungen der Spree lassen sich viele Stellen in der Umgebung mit Wasserfahrzeugen relativ einfach erreichen. Die Kanufahrer müssen auf jeder Bootstour die Schleusensysteme passieren, die zur Regulierung der Wasserstände dienen. Dort steht auch Personal zur Verfügung, welches den Wassersportlern die Funktionsweise der Schleusen erläutert.

Die Oder ist der fünftgrößte Fluss Deutschlands, sie fließt als Grenzfluss zwischen Polen und der Bundesrepublik Deutschland. Das Untere Odertal wird als grenzüberschreitendes Schutzgebiet betrachtet und trägt den Namen »Internationalpark Unteres Odertal«. Die Schutzzone umfasst insgesamt eine Fläche von mehr als 1.170 km² und erstreckt sich sowohl auf deutscher als auch auf polnischer Seite über etwa 60 Kilometer Länge entlang der Oder. Biegt man von der Westoder durch eines der Poldertore in einem der Nebenarm ab, durchfährt man gewissermaßen eine Pforte in eine andere Welt. Eine der großen Schifffahrtsstraßen des Landes wird dann zu einem Fluss ähnlich dem Amazonas.

Die Schwarze Elster ist eigentlich nur ein größerer Bach, in ihrem Verlauf weist sie einige Wehren und fahrbare Schwellen auf. Eigentlich gilt auf der Schwarzen Elster ein ganzjähriges Befahrungsverbot, aber zweimal im Jahr wird eine Ausnahme gemacht. Das Bachbett der Schwarzen Elster ist zu einem großen Teil reguliert und das Uferbereich ist dicht bewachsen. Der Reiz des Flusses wird noch gesteigert durch viele Krautbänke, die von den Kanufahrern um- bzw. überfahren werden können und das Paddeln im Naturschutzgebiet hat auch einen eigenen Charme. Ausgangspunkt für eine beliebte Tour ist der Ort Arnsnesta im Landkreis Elbe-Elster, ein Stadtteil von Herzberg. Die Tour verläuft über den unteren Teil der Schwarzen Elster, sie führt durch Sachsen Anhalt bis zur Mündung der Elbe und hat eine Länge von etwa 35 Kilometern. Der Fluss weist eine Breite von etwa 10 bis 30 Metern auf, eine Kilometrierung der Strecke zur längenmäßigen Orientierung ist nicht vorhanden.

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